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Raul Bobadilla, der verhinderte Cup-Held

Der argentinische Stürmer des FC Basel verpasste es in seiner ehemaligen Heimat Bern gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber GC zum Basler Cup-Helden zu werden.

Ladehemmung: Raul Bobadilla scheiterte im Cupfinal erst an Roman Bürki, dann an der Latte.
Ladehemmung: Raul Bobadilla scheiterte im Cupfinal erst an Roman Bürki, dann an der Latte.
Keystone

Der Weg der Gewinner ist an diesem Mittag auch der Weg der Verlierer. Das macht die Angelegenheit für Raul ­Bobadilla nicht unbedingt angenehmer, als er die Treppen des Stade de Suisse erklimmt, die nach ihm auch die Spieler des Grasshopper Club hinaufspringen, um den Schweizer Cup in Empfang zu nehmen. Jene Trophäe, die sie errungen haben, weil sie im Penaltyschiessen ein Mal öfter treffen als der FC Basel. Bobadilla schleppt sich die letzten Stufen hinauf und schüttelt noch immer mit dem Kopf. So, als könne er nicht verstehen, wieso sein Versuch vom Elfmeterpunkt von der Latte gestoppt wird. Vor dem Argentinier nimmt Fabian Frei die letzten Stufen auf dem Weg zu jenen, die dem FCB zum zweiten Platz gratulieren wollen. Auch er sieht nicht viel fröhlicher aus als Bobadilla, schliesslich hat ihn das gleiche Schicksal ereilt: Lattenschuss, kein Tor vom Punkt.

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