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Ratlosigkeit auf der YB-Baustelle

YB will eigentlich endlich Titel gewinnen, doch es droht nach dem Fehlstart in die Liga eine ungemütliche Übergangssaison. Der neue Chef Ilja Kaenzig muss zahlreiche Probleme lösen – und will in der Winterpause reagieren.

Die Ratlosigkeit über die wechselhaften YB-Vorstellungen ist allenthalben spürbar – im Umfeld wie bei den Beobachtern, in der Fangemeinde wie im Verein, bei den Spielern wie in der Chefetage. Der neue CEO Ilja Kaenzig muss sich mit mehreren Baustellen befassen, und dabei ist er ja erst gerade dabei, sich im Verein und im Stadionbetrieb einzuarbeiten. «Ich bin masslos enttäuscht, dass es die Spieler immer wieder verpassen, ein kräftiges Zeichen zu setzen und sich in der Tabelle zu verbessern», sagt Ilja Kaenzig.

Erneut erlitt YB am Sonntag im Heimspiel gegen Bellinzona (1:1) einen bitteren Rückschlag, und erneut benötigte es wenig, um die Mannschaft aus dem Gleichgewicht zu bringen. «Mal hört das Team auf zu spielen, wenn wir ein Tor erzielt haben, mal ist dies nach einem Gegentor der Fall», sagt Kaenzig. «Es ist schwierig, zu beurteilen, warum es derart an Konstanz fehlt.» Er habe Vermutungen und Gründe gefunden, wolle jetzt aber bis zur Winterpause in aller Ruhe beobachten, ob er richtig liege. «Dass die Mannschaft erfolgreich und gut spielen kann, hat sie im Europacup oder in der ersten Halbzeit gegen Basel eindrücklich bewiesen. Aber Einstellung und Konzentration müssen auch in Spielen gegen kleinere Teams stimmen.»

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