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FC Thun: Punkte sind die besten Argumente

Am Sonntag gastiert der FC Thun in St. Gallen (13.45 Uhr). Die Oberländer verloren zuletzt dreimal in Folge. Sportchef Andres Gerber gibt sich dennoch zuversichtlich.

Thuner Frust: Rechtsverteidiger Stefan Glarner.
Thuner Frust: Rechtsverteidiger Stefan Glarner.
Patric Spahni

Die Thuner versuchen gar nicht erst, ihre Lage zu beschönigen. «Unsere Situation ist ungemütlich», sagt Sportchef Andres Gerber angesichts des neunten Tabellenrangs und dreier Niederlagen in Folge. «Wir stecken im Abstiegskampf», meint der am Sonntag in St. Gallen (13.45 Uhr) gesperrte Routinier Enrico Schirinzi. Und Interimstrainer Mauro Lustrinelli befand nach dem 1:2 am Ostermontag bei Lugano, der Klub müsse sich darauf einstellen, bis zum Schluss um den Ligaerhalt zu spielen.

Am letzten Spieltag in Vaduz

Acht Partien stehen aus, fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Letzten Vaduz, der heute Abend in Basel gastiert. Der Oberländer Optimist spricht also von der Möglichkeit, das Polster dieses Wochenende auf acht Zähler zu vergrössern.

Der Pessimist verweist darauf, dass die Liechtensteiner in Thun und Bern eine Führung in der Schlussphase preisgegeben und verloren haben, zuletzt unter Wert geschlagen worden sind. Und er erwähnt vielleicht auch den letzten Spieltag dieser Saison, an dem Thun nach Vaduz reisen wird. Es könnte also Anfang Juni zu einem Endspiel um den Ligaerhalt kommen. Der Abstieg würde womöglich das Ende des FCT bedeuten.

Saibene nicht als Grund

So weit ist es allerdings noch nicht. Sportchef Gerber, der das Glas stets als halb voll zu betrachten pflegt, sagt mit Blick auf die Partie beim kriselnden St. Gallen: «Ich bin zuversichtlich.» Er erwähnt die vielen Gespräche, die er diese Woche geführt habe. Er befindet: «Die Stimmung im Team ist gut.» Zuletzt in Lugano hatte der FCT so harmlos agiert wie lange nicht mehr.

«Es war eine von der Taktik geprägte Partie», sagt Lustrinelli. «Lugano stand sehr gut. Wir hätten geduldiger agieren, uns auch mit einem Unentschieden begnügen sollen», findet Gerber. Der Sportchef versteht zwar, kommen manche Beobachter zum Schluss, dass die letzten Resultate mit dem Abgang von Trainer Jeff Saibene nach Bielefeld im Zusammenhang stehen. Er sagt aber: «Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.»

Ein Punktgewinn in St. Gallen wäre seiner Argumentation ­dienlich.

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