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Philippe Senderos tritt zurück

Er war einst eine wichtige Stütze im Nationalteam, jetzt hört er als Chiasso-Spieler auf: Philippe Senderos hat seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Hört auf: Philippe Senderos.
Hört auf: Philippe Senderos.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Der Innenverteidiger war jahrelang eine wichtige Stütze im Schweizer Nationalteam. Sein Kopfball-Treffer gegen Südkorea bleibt unvergessen: Er prallte mit einem Gegner zusammen, jubelte mit blutverschmiertem Gesicht.
Der Innenverteidiger war jahrelang eine wichtige Stütze im Schweizer Nationalteam. Sein Kopfball-Treffer gegen Südkorea bleibt unvergessen: Er prallte mit einem Gegner zusammen, jubelte mit blutverschmiertem Gesicht.
Rainer Jensen, Keystone
Zuletzt spielte der mittlerweile 34-Jährige in der Challenge League bei Chiasso.
Zuletzt spielte der mittlerweile 34-Jährige in der Challenge League bei Chiasso.
Alessandro Crinari, Keystone
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Zuletzt war er etwas in der Versenkung verschwunden, doch er gehört zu den grossen Schweizer Verteidigern in diesem Jahrtausend: Philippe Senderos spielte unter anderem bei Arsenal, Milan und Valencia, wurde 2006 sogar Schweizer Fussballer des Jahres. Jetzt tritt der mittlerweile 34-Jährige als Spieler beim FC Chiasso zurück.

«Letztes Wochenende habe ich mein letztes Profispiel absolviert», schreibt der Innenverteidiger auf Twitter. Als Kind habe er wild geträumt, von der Chance, für und gegen die Besten der Welt spielen zu können. «Ich könnte nicht dankbarer sein, über all die Gelegenheiten, die ich im Verlaufe der Jahre bekommen habe», so Senderos weiter. Dazu dankt er allen Clubs, für die er gespielt hatte: Servette, Arsenal, Milan, Everton, Fulham, Valencia, Aston Villa, GC, Glasgow Rangers, Houston Dynamo und Chiasso.

Senderos absolvierte 57 Länderspiele, schoss dabei 5 Treffer. Unvergessen sein Tor 2005 in der WM-Barrage zuhause gegen die Türkei oder sein Kopftor an der WM 2006 gegen Südkorea, als er mit dem Kopf gegen denjenigen des Gegners prallte und deshalb mit blutverschmiertem Gesicht jubelte.

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