Petkovics langer Weg

Mit der WM-Qualifikation ist Nationaltrainer Vladimir Petkovic endgültig aus dem Schatten seines Vorgängers Ottmar Hitzfeld getreten. Aber Petkovic ist ein Erfolgstrainer auf Zeit. Abgerechnet wird an den grossen Turnieren.

Aufsteiger: Vladimir Petkovic, einst Sozialarbeiter im Tessin, hat sich zum mit Abstand erfolgreichsten Schweizer Nationaltrainer in der Geschichte entwickelt.

(Bild: EQ Images)

Fabian Ruch

Vladimir Petkovic reisst die Arme in die Höhe, er ballt kurz die Fäuste, umarmt die wichtigsten Mitarbeiter des Trainerstabes. Man ahnt, wie gross die Last gewesen ist. Die Schweiz qualifiziert sich am Sonntagabend kurz vor 20 Uhr in Basel für die Fussball-WM 2018, aber ihr Trainer Petkovic freut sich nach der kurzen Eruption der Gefühle eher zurück­haltend. Der Mister läuft gedankenversunken über den Rasen, stilvoll gewandet auf dreckigem Terrain, tröstet ein paar untröstliche Nordiren und seinen Stürmer Haris Seferovic.

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