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Offenbar fing alles mit einem Diebstahl an

Im Zusammenhang mit dem Fall Vogel sitzt auch ein Spielervermittler in Untersuchungshaft. Er soll das brisante Dokument aus Fredy Bickels Büro gestohlen haben. Zudem ist der Mann offenbar hoch verschuldet.

Musste 2002 wegen des Skandals um angebliche Vorverkaufsrechte bei YB gehen: Fredy Bickel.
Musste 2002 wegen des Skandals um angebliche Vorverkaufsrechte bei YB gehen: Fredy Bickel.
Keystone

Ganz am Anfang des Erpressungsfalles um YB-Sportchef Fredy Bickel und Fussballmanager Erich Vogel steht offenbar ein Diebstahl. Dies schreibt die «SonntagsZeitung». Dabei geht es um eine Vereinbarung zwischen Bickel und jenem Spielervermittler, der zurzeit ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt.

«Der Spielervermittler hat selber zugegeben, dass er das umstrittene Papier 2002 aus dem Büro von Fredy Bickel entwendet hat», sagt Sacha Wigdorovits, der Kommunikationsberater von YB-Sportchef Bickel, gegenüber der «SonntagsZeitung». Also könne das Dokument gar keine Gültigkeit haben. Beim Dokument handelt es sich um jenes Schreiben, mit welchem Bickel dem Spielervermittler das Vorkaufsrecht an allen YB-Spielern eingeräumt haben soll.

Spielerberater ist hoch verschuldet

Derweil veröffentlicht die «NZZ am Sonntag» neue Details zum Spielervermittler, der in den Fall verwickelt ist. So soll der Mann hoch verschuldet sein. Ein Betreibungsregisterauszug zeige, dass die Betreibungen gegen den 47-jährigen Innerschweizer Ende 2012 fast 500'000 Franken betrugen.

Die rund 130'000 Franken, die er Vogel und seinem ehemaligen Schwiegervater schuldet, sind darin nicht einmal enthalten. Kommt dazu, dass der Spielervermittler 2005 in Konkurs ging; seine offenen Verlustscheine beliefen sich Ende letzten Jahres auf mehr als 400'000 Franken.

Badi-Restaurant mit Murat Yakin

Der Mann war in den letzten Jahren in verschiedenen Branchen tätig; unter anderem gründete er 2011 zusammen mit Murat Yakin eine Gesellschaft, die das Restaurant einer Badi im Kanton Aargau betrieb, wie die «NZZ am Sonntag» weiter berichtet.

Dem Spielerberater und Erich Vogel wird vorgeworfen, sie hätten versucht, YB-Manager Fredy Bickel mit angeblich belastenden Dokumenten zu erpressen. So soll der Berater von Bickel 130'000 Franken gefordert haben. Die genaue Rolle Erich Vogels ist noch unklar. Fest steht immerhin, dass der 74-Jährige die Dokumente für den Spielervermittler im eigenen Banksafe aufbewahrt hat.

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