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Nur Remis für FCL – Coup von Lausanne

Der FC Luzern kommt nur zu einem 1:1 gegen Thun. Lausanne bezwingt Aarau in den Schlusssekunden.

Kein Sieger: Shakehands zwischen Luzern und Thun.
Kein Sieger: Shakehands zwischen Luzern und Thun.
Keystone

Der FC Luzern spielte während 90 Minuten keinen guten Fussball. Das Team enttäuschte vier Tage nach der 0:2-Niederlage gegen GC im eigenen Stadion erneut. Und dennoch sah es lange Zeit nach dem vierten Heimsieg aus. Denn ab der 14. Minute führten die Innerschweizer 1:0, nachdem Dario Lezcano einen Handspenalty verwandelt hatte. Der Thuner Innenverteidiger Thomas Reinmann hatte den Ball etwas unbeholfen mit der Hand abgefangen.

Die Luzerner Führung war lange nicht in Gefahr, weil Thun offensiv zunächst wenig zu bieten hatte. Erst nach etwa einer Stunde wurden die Berner Oberländer erstmals gefährlich, als FCL-Keeper David Zibung einen Schuss von Luca Zuffi aus kurzer Distanz abwehren musste. Den Warnschuss hatten die Luzerner nicht verstanden. In der 74. Minute liessen sie dem eingewechselten Josef Martinez zu viel Raum und der Venezolaner traf aus 25 Metern unter die Latte.

Später Erfolg von Lausanne

Im 10. Spiel klappte es für Lausanne doch noch. Die Waadtländer siegen erstmals und verkürzen den Rückstand auf Platz 9 auf sechs Punkte. Das Siegtor zum 3:2 in Aarau fällt in der Nachspielzeit.

Der Sieg von Lausanne-Sport war absolut verdient. Nach dem 1:2-Pausenrückstand spielten die Waadtländer energisch nach vorne und kamen zunächst nach einem Corner durch den Kopfball von Guillaume Katz zum Ausgleich (65.). Danach suchte der Tabellenletzte den Sieg konsequenter als Aarau und wurde in der 93. Minute belohnt. Der eingewechselte Pascal Feindouno dribbelte sich gegen den Aarauer Verteidiger Nganga am Strafraum durch und traf mit einem präzisen Flachschuss in die Ecke.

Der FC Aarau konnte in keiner Weise an die gute Leistung vom Donnerstag gegen den FC Zürich (2:1) anknüpfen. Durch die frühe Führung durch Dante Senger (5.) und die schnelle Reaktion auf den Lausanner Ausgleich durch Alain Schultz (34.) wähnte sich der Aufsteiger wohl zu sehr in Sicherheit. Er agierte nach der Pause zu passiv und konnte auf den Lausanner Druck nicht mehr reagieren.

Aarau - Lausanne-Sport 2:3 (2:1) Brügglifeld. - 3728 Zuschauer. - SR Kever (ab 46. Fähndrich). - Tore: 5. Senger (Burki) 1:0. 25. Coly (Ravet) 1:1. 33. Schultz 2:1. 65. Katz (Corner Khelifi) 2:2. 93. Feindouno 2:3. Aarau: Mall; Gonzalez, Nganga, Jaggy, Martignoni; Lüscher (46. Foschini), Burki, Ionita, Schultz (56. Brahimi), Callà; Senger (76. Hallenius). Lausanne-Sport: Fickentscher; Rolf Feltscher (46. Khelifi), Katz, De Pierro, Meoli; Banana; Chakhsi, Ekeng, Ravet (79. Feindouno); Kadusi (75. Facchinetti), Coly. Bemerkungen:Aarau ohne Deichmann (gesperrt) und Staubli (verletzt), Lausanne ohne Mevlja, Zambrella, Tafer und Sonnerat (alle verletzt). Schiedsrichter Kever nach der Pause wegen Rückenproblemen durch Lukas Fähndrich ersetzt. Verwarnungen: 31. Burki (Foul). 40. Rolf Feltscher (Foul). 43. Kadusi (Reklamieren).

Luzern - Thun 1:1 (1:0) Swissporarena. - 10'072 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 14. Lezcano (Handspenalty/Handspiel von Reinmann) 1:0. 74. Martinez 1:1. Luzern: Zibung; Sarr, Stahel, Puljic, Lustenberger; Wiss; Winter, Hochstrasser (61. Neziraj), Bozanic, Hyka (90. Mikari); Lezcano (86. Kahraba). Thun: Faivre; Lüthi, Reinmann, Sulmoni, Wittwer; Hediger (70. David Frey), Sanogo; Christian Schneuwly, Zuffi, Ferreira (60. Martinez); Marco Schneuwly. Bemerkungen: Luzern ohne Rangelov (gesperrt) sowie Gygax, Thiesson und Bento (alle verletzt), Thun ohne Bättig, Schindelholz und Schirinzi (alle verletzt). Verwarnungen: 13. Reinmann (Handspiel). 16. Christian Schneuwly (Foul). 92. Marco Schneuwly (Foul).

si

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