Nur Gewinner

Sportredaktor Fabian Ruch zum Transfer von YB-Torhüter Yvon Mvogo.

Fabian Ruch

Die Parteien sind sich einig. Scheitert der Transfer von Yvon Mvogo zu RB Leipzig nicht in letzter Sekunde, ist das ein Deal, von dem alle profitieren. Mvogo, eines der grössten Torhütertalente weltweit, wechselt zu einem dynamischen, ambitionierten Klub, der sich für viele junge Fussballer als Sprungbrett für noch grössere Arbeitgeber erwiesen hat. Und nächste Saison dürfte Leipzig in der Champions League spielen.

RB wiederum erhält, getreu der Vereinsphilosophie, ein weiteres Grosstalent. Mvogo ist es zuzutrauen, den ungarischen Nationalgoalie Peter Gulacsi zu verdrängen. Er ist seit über drei Jahren die Nummer 1 bei YB und bereit für den nächsten Schritt.

Und auch die Young Boys sind ein Profiteur dieses Geschäfts, selbst wenn sie einen absoluten Leistungsträger verlieren. Einerseits steht mit den jungen David von Ballmoos und Dario Marzino sowie Routinier Marco Wölfli auch nächste Saison ein starkes Goalietrio im Kader.

Und andererseits soll bei YB ja die Zeit der hohen jährlichen Millionenverluste vorbei sein. Mvogo spült einen Sockelbetrag von rund 5 Millionen Franken in die Vereinskasse. Nach den Abgängen der teuren Milan Vilotic und Scott Sutter in der Winterpause ist das erneut eine erfreuliche Nachricht. Und mit dem Verkauf von Denis Zakaria dürfte bald eine noch höhere Transfersumme als bei Mvogo erzielt werden.

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