Nuhu prescht vor: «Lasst mich zu Hoffenheim»

Der Wechsel von YB-Verteidiger Kasim Nuhu zu Hoffenheim zeichnet sich ab. Noch haben die Clubs aber keine Einigung erzielt.

  • loading indicator
Dominic Wuillemin

Die Frage ist nicht, ob und wohin Kasim Nuhu wechseln will und soll, die Frage ist: wann? Am Montag preschte der 23-jährige Innenverteidiger aus der Deckung hervor, als er Sportsworldghana.com sagte, er habe dem deutschen Champions-League-Teilnehmer Hoffenheim sein Wort gegeben. Und: «Es war ein grossartiges ­Gefühl, für YB zu spielen und ein Teil der Vereinsgeschichte zu sein, aber ich denke, dass dies der richtige Zeitpunkt für mich ist, ein neues Kapitel an anderer Stelle zu eröffnen.»

Dass es der richtige Zeitpunkt ist, das sehen auch die Young Boys so. Nuhus Ersatz, Mohamed Ali Camara, ist vorletzte Woche verpflichtet worden. Zudem haben die Berner nie verhehlt, ihren umworbenen Leistungsträgern Nuhu, Kevin Mbabu und Roger Assalé die Freigabe für einen Wechsel zu erteilen – sofern denn das Angebot stimmt. Und da liegt der Haken am Nuhu-Transfer: Die Clubs sind bisher nicht zu einer Übereinkunft gekommen. Die von der «Bild» genannten 8 Millionen Euro dürften eher zu tief sein.

So oder so können die Berner nur die Hälfte der Einnahmen ver­buchen, die andere geht an Nuhus früheren Arbeitgeber Leganés. Der spanische Club hatte den Ghanaer Ende 2013 nach Europa geholt und ihn sogleich an Mallorca weitergereicht. Leganés hält aber nach wie vor 50 Prozent an den Transferrechten.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt