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Neymar gerät ins Visier der Steuerbehörden

Ungemach für Neymar: Die Konten des Brasilianers wiesen 2011 bis 2014 einen ungewöhnlich hohen Geldfluss auf. Die Steuerbehörden ermitteln bereits.

Das Lachen ist ihm vergangen: Neymar an der Pressekonferenz am Abend vor dem Champions League Finale in Berlin.
Das Lachen ist ihm vergangen: Neymar an der Pressekonferenz am Abend vor dem Champions League Finale in Berlin.
AFP

Kurz vor dem Champions-League-Finale in Berlin hat ein brasilianisches Magazin von Steuerermittlungen gegen den Fussballstar Neymar berichtet. Die Untersuchungen der Konten des Stürmers vom FC Barcelona liefen bereits seit mehr als einem Jahr, schrieb die Zeitschrift «Época» unter Verweis auf Dokumente aus dem Finanzministerium. Die Bundesstaatsanwaltschaft hoffe, im Laufe der nächsten Wochen Anklage erheben zu können, hiess es. Neymar trifft mit Favorit Barça am Samstag auf Juventus Turin.

Das Magazin berichtet weiter, die Ermittler hätten sich auf eine Firma namens N&N Consultoria Esportiva e Empresarial eingeschossen. Neymars Eltern seien als Partner des Unternehmens gelistet. Laut «Época» untersuchen die Behörden einen ungewöhnlichen Geldfluss in Höhe von 115 Millionen brasilianischen Real (rund 33 Millionen Euro) zwischen 2011 und 2014.

Neymar ist im Jahr 2013 vom brasilianischen FC Santos nach Barcelona gewechselt. Im Zuge des Transfers muss sich Barça vor Gericht verantworten, weil der derzeitige Präsident Josep Bartomeu und sein Vorgänger Alexandra Rosell Steuerhinterziehung begangen haben sollen - unter anderem bei der Vertragsunterschrift von Neymar.

SDA/hae

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