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News & Gerüchte: Chelsea locker im Final

Chelsea erreichte ohne Probleme den Final der Club-WM in Japan. In Yokohama schlug der Champions-League-Sieger den Nord-/Mittelamerika-Vertreter Monterrey (Mex) 3:1. Im Endspiel trifft Chelsea auf Corinthians São Paulo. Nach den Treffern seiner Landsleute Juan Mata (17.) und Fernando Torres (46.) sowie dem Eigentor durch Darvin Chavez (48.) kann Chelseas spanischer Trainer Rafael Benitez schon zum dritten Mal nach dem Club-WM-Titel greifen. 2005 scheiterte er mit dem FC Liverpool am FC São Paulo, vor zwei Jahren siegte er mit Inter Mailand im Final gegen Mazembe (Kon). Damals hielt ihn aber auch der Titel an der Club-WM nicht im Amt; Benitez wurde eine Woche später entlassen.
Schwere Tumulte haben das Rückspiel im Final der Copa Sudamericana zwischen dem FC São Paulo und dem argentinischen Club CA Tigre überschattet. Die Partie wurde nach Ende der ersten Hälfte wegen Schlägereien zwischen den Spielern auf dem Platz und in den Umkleidekabinen beim Stand von 2:0 für die Brasilianer abgebrochen. Zu den Auseinandersetzungen vor rund 70'000 Zuschauern im Morumbi-Stadion von São Paulo war es in der 39. Minute gekommen, weil Tigre-Verteidiger Lucas Orban São Paulos Mittelfeldspieler Lucas, der das 1:0 erzielt hatte, mit dem Ellbogen ins Gesicht schlug. Der Brasilianer, der im Januar zu Paris St-Germain wechselt, verliess stark blutend das Feld. Der chilenische Schiedsrichter Enrique Osses liess weiterspielen, was zu heftigen Protesten der Gastgeber führte. Da es auch in der Kabine zu Aggressionen kam, musste sogar die Polizei einschreiten. Ungeachtet der Proteste der Argentinier erklärte der südamerikanische Verband São Paulo zum Sieger. Das Hinspiel in Argentinien hatte 0:0 geendet. Für São Paulo ist es der erste Titel in der Copa Sudamericana, die mit der Europa League vergleichbar ist.
Juventus Turin steht im Cup-Viertelfinal. Das Team von Stephan Lichtsteiner gewann am Mittwochabend mit 1:0 gegen Cagliari Calcio. Sebastian Giovinco erzielte in der 57. Minute das entscheidende Tor für Juve. Zuvor hatte sich Catania Calcio im Achtelfinale mit 4:3 im Elfmeterschießen beim FC Parma durchgesetzt. Nach 120 Minuten hatten sich beide Mannschaften im zweiten Mittwoch-Spiel 1:1 getrennt.
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