Nati spielt wieder in Bern – dank Naturrasen im Stade de Suisse

Das Freundschaftsspiel vom 29. Februar zwischen der Schweiz und Argentinien wird im Stade de Suisse stattfinden. Um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, wird im Stadion ein Naturrasen verlegt. Dieser wird anschliessend nicht mehr ausgewechselt.

Der Schweizer Fussballverband hat sich entschlossen, das Freundschaftsspiel vom 29. Februar 2012 gegen Argentinien im Stade de Suisse auszutragen. Die Schweizer Nati wird damit erstmals seit über sechs Jahren wieder in Bern antreten.

Ermöglicht wird die Rückkehr der Nationalmannschaft durch die Verlegung eines Naturrasens, wie der BSC Young Boys am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Der neue Rasen soll spätestens im Februar verlegt werden und werde nach dem Spiel gegen Argentinien nicht mehr durch einen Kunstrasen ersetzt, teilte YB-Mediensprecher Albert Staudenmann gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnetz mit.

Bald neues Trainingszentrum?

Der Ersatz bedeutet aber, dass die Stadionbetreiber respektive der Berner Traditionsklub neue Trainingsmöglichkeiten brauchen. Denn die 1. Mannschaft des BSC YB trainiert auf der robusten Unterlage aus Kunststoff. Das wird nach dem Ersatz des Kunst- durch einen Naturrasen nicht mehr oder weniger gut möglich sein.

Wie die Berner Young Boys dieses Problem lösen wollen, geben sie Mitte Oktober bekannt, wie es in der Mitteilung der Stadionbetreiber weiter heisst. Sie sind seit längerer Zeit auf der Suche nach einem neuen Trainingszentrum.

Schon länger ein Thema

Der Wechsel auf Naturrasen war von YB-Trainer Christian Gross, CEO Ilja Kaenzig und dem technischen Direktor Hansruedi Hasler in der Vergangenheit mehrmals gefordert worden. Bereits im Interview mit der Berner Zeitung von heute Mittwoch, hatte Kaenzig angetönt, dass es bald so weit sein könnte.

Erste Reaktionen von Bernerzeitung.ch-Lesern und YB-Fans zeigen, dass der Wechsel auf Naturrasen grundsätzlich befürwortet wird. Bei der Umfrage (siehe links) sprachen sich über 80 Prozent der Teilnehmer für den Naturrasen aus (Stand: 17.30 Uhr).

Vorfreude wegen Messi

«Das Spiel gegen Argentinien ist für Spieler, Trainer und Zuschauer ein absoluter Höhepunkt, denn Gelegenheiten, gegen das Team rund um den besten Fussballer der Welt zu spielen, gibt es nur wenige», sagte Nationaltrainer Hitzfeld im August zum Besuch von Lionel Messi in der Schweiz. «Die sportliche Herausforderung ist für uns natürlich entsprechend gross, aber ich kann schon jetzt versprechen, dass wir alles tun werden, um uns gegen diesen renommierten Gegner zu profilieren.»

Über den Vorverkauf für das Spiel Schweiz - Argentinien wird der Schweizerische Fussballverband SFV zu gegebener Zeit informieren.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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