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Müller neuer YB-Präsident

Der 57-jährige Werner Müller wird Präsident von YB und der YB-Betriebs-AG. Und: YB - Basel ist bereits ausverkauft.

Werner Müller wurde gestern an der Generalversammlung im Stade de Suisse zum Präsidenten von YB sowie der YB-Betriebs-AG ernannt. Der 57-Jährige tritt die Nachfolge Thomas Grimms an, der nach seiner Wahl zum Präsidenten der Swiss Football League zurückgetreten war. «Ich freue mich, als ehrenamtlicher Präsident eines Vereins mit derart guten Strukturen tätig sein zu dürfen», sagt Werner Müller. Er betont, sich nicht in den operativen Bereich einmischen zu wollen. «YB ist personell sehr gut aufgestellt», sagt Müller, der 27 Jahre als CEO der Marazzi AG arbeitete und seit Anfang Jahr bei der Senevita AG für die Projektentwicklung zuständig ist. Müller ist YB seit 1974 verbunden – und seit einem Jahr Ehrenmitglied. Er war massgeblich am Bau des Stade de Suisse beteiligt und stand dem Verein auch in schwierigen Zeiten nicht nur finanziell bei. «Werner Müller ist eine Persönlichkeit und kennt rund um den Verein alle Leute», sagt YB-CEO Stefan Niedermaier, der starker Mann im Gebilde bleibt.

Die Titeleuphorie in Bern ist derweil riesig, das letzte Saisonspiel gegen Verfolger Basel am 16.Mai ist ausverkauft. Alle 31'120 Tickets sind bereits abgesetzt. Empfohlen wird, auch für die restlichen YB-Heimspiele (Bellinzona, Xamax und St.Gallen) den Vorverkauf zu benutzen.

Spycher: YB oder Frankfurt?

In den nächsten Wochen entscheidet sich zudem, wo Nationalspieler Christoph Spycher in Zukunft spielen wird. Der Berner ist Captain bei Eintracht Frankfurt, und der Bundesligist möchte mit Spycher unbedingt verlängern, Trainer Michael Skibbe hält viel vom Schweizer. Doch der seit zwei Tagen 32-Jährige hat immer betont, einmal bei YB spielen zu wollen. Jetzt lockt in Bern sogar die Champions League, und Spycher darf zwischen dem (finanziell bestimmt lukrativeren) Angebot Frankfurts und jenem der Young Boys auswählen. «Das ist eine schwierige Entscheidung», sagt Spycher. «Ich werde das in Ruhe mit meiner Familie besprechen.» Es könnte also gut sein, dass der erfahrene Spycher die Young Boys ab Sommer verstärkt.

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