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Mit der Kraft des Vaters aus der Ferne

Obwohl sein Vater und Coach wegen einer Prügelei von Wimbledon verbannt wurde, besticht Bernard Tomic durch mentale Stärke. Der 20-jährige Australier steht nach grossem Kampf in den Achtelfinals.

Bernard Tomic (ATP 59) setzte sich gegen Richard Gasquet (ATP 9) in der dritten Runde in vier hart umkämpften Sätzen mit 7:6, 5:7, 7:5, 7:6 durch. Tomic bewies in den entscheidenden Momenten überraschend viel Nervenstärke und brachte den Franzosen an den Rand der Verzweiflung. «Es war nicht einfach als Erster auf den Center Court zu treten, ich war sehr nervös, aber ich habe es geschafft, mich aus ein paar schwierigen Situationen zu befreien», sagte Tomic nach dem Sieg gegenüber BBC.

In der Tat: Gasquet spielte mehr Winner (73:60), erzielte mehr Punkte am Netz (51:25) und gewann auch gesamthaft mehr Ballwechsel (160:147), die wirklich wichtigen Punkte machte aber Tomic. «Ich fühle mich auf Gras einfach wohl», sagte der 20-jährige Australier, der nun im Achtelfinal auf den Tschechen Tomas Berdych (ATP 6) trifft. Dass ihm die Runde der letzten Acht zuzutrauen ist, hat Tomic schon 2011 bewiesen, als er mit 18 Jahren der jüngste Viertelfinalist seit Boris Becker 1985 wurde.

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