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«Mit der ersten Stunde zufrieden»

Coach Vladimir Petkovic nach dem 4:0 in San Marino – und was er sich von seiner Mannschaft doch noch gewünscht hätte.

Die Partie in Serravalle war erst 10 Minuten alt, als Haris Seferovic das Skore eröffnete; er traf nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Die Partie in Serravalle war erst 10 Minuten alt, als Haris Seferovic das Skore eröffnete; er traf nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Keystone
Überhaupt gehörte die Startphase dem Stürmer von Eintracht Frankfurt, der vor fast genau 5 Jahren mit einem Kopftor den Final der U-17-WM zugunsten der Schweiz entschieden hatte. Gegen San Marino nun traf er in der 24. Minute zum 2:0.
Überhaupt gehörte die Startphase dem Stürmer von Eintracht Frankfurt, der vor fast genau 5 Jahren mit einem Kopftor den Final der U-17-WM zugunsten der Schweiz entschieden hatte. Gegen San Marino nun traf er in der 24. Minute zum 2:0.
AFP
Nach vielen Minuten ohne wirkliche Aufregung gelang Xherdan Shaqiri doch noch das vierte Tor. Nach einer Flanke von Granit Xhaka traf er völlig freistehend. Es war der Endstand.
Nach vielen Minuten ohne wirkliche Aufregung gelang Xherdan Shaqiri doch noch das vierte Tor. Nach einer Flanke von Granit Xhaka traf er völlig freistehend. Es war der Endstand.
AFP
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Gefühlsregungen waren nicht viele auszumachen bei Vladimir Petkovic. Er blieb sitzen, als die Tore fielen, in der zweiten Halbzeit zeigte er sich gelegentlich an der Seitenlinie, um Anweisungen zu geben, als er spürte, dass seine Spieler das Tempo drosselten. Als sich der Schweizer Nationalcoach an die Aufarbeitung des Abends in Serravalle machte, sagte er zuerst: «Mit der ersten Stunde bin ich zufrieden.»

Damit brachte er gleich zum Ausdruck, dass ihm trotz vier Tore nicht alles gefallen hatte. Petkovic hätte sich gewünscht, dass seine Mannschaft den Rhythmus bis zum Schluss aufrecht hätte. Und dass sie aus der Vielzahl ihrer Chancen mehr zustande gebracht hätte. «Wir müssen noch konkreter sein», sagte er. Und doch stellte er eines über alles: dass nach zwei Niederlagen zum Start die Pflicht erfüllt worden war. «Das gibt uns hoffentlich Elan für die Fortsetzung der Qualifikation.»

«Ein, zwei Tore mehr»

Einen Beitrag dazu leistete auch Pajtim Kasami, 22-jährig und inzwischen bei Olympiakos Piräus. Am 15. Oktober 2013 hatte er gegen Slowenien für die Schweiz debütiert, am 14. Oktober 2014 absolvierte er sein viertes Länderspiel – und durfte 73 Minuten mittun. «Ein, zwei Tore mehr hätten wir schon erzielen können», fand Kasami hinterher, fügte aber umgehend an: «Der klare Sieg gibt uns Vertrauen, er tut uns gut und sorgt für ein bisschen Ruhe.»

Kasami hatte den verletzten Captain Gökhan Inler im Mittelfeld ersetzt. Und schliesslich sollte San Marino für einen Schweizer noch etwas ganz Spezielles werden: Der Aargauer Silvan Widmer kam zu seinem Einstand. Nach 59 Minuten übernahm der Profi von Udine die Position von Stephan Lichtsteiner. Der 21-jährige Widmer näherte sich gar einem Treffer, war aber auch so glücklich. «Jeder Junior träumt davon, einmal für die Nationalmannschaft seines Landes spielen zu dürfen. Ich werde diesen Tag mein Leben lang nicht vergessen.»

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