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Mit dem Gurkerl in der Kiste

YB ist seit kurzem ein wenig Österreich. Trainer Adi Hütter und Assistent Christian Peintinger benutzen teilweise auch die witzige Fussballersprache ihrer Heimat. Verständnisprobleme gibt es deswegen aber keine.

Der «Flugkopfball» muss es dann doch nicht sein. So nennt man in Österreich eine Aktion, die in der Schweiz als Hechtkopfball bezeichnet wird. Adi Hütter und Christian Peintinger stehen auf dem Kunstrasen des Stade de Suisse und sollen einen typisch österreichischen Fussballausdruck für ein Bild darstellen. Die Idee mit dem Flugkopfball scheitert daran, dass sich der YB-Trainer und sein Assistent beide als ausgesprochen talentierte Flankengeber betrachten – aber durch die Luft fliegen will keiner.

Möglicherweise wäre die Flanke mit «Öl» getreten worden oder «gefettet» gewesen, also mit Effet unterwegs, damit es auch die Leser dieser Zeitung verstehen. Es gibt eine ganze Menge Begriffe aus dem österreichischen Kickerjargon, die mal witzig sind, mal skurril, mal schwer nachvollziehbar. An die «1.?Stange» beordern Trainer bei einem «Corner» des Gegners eher kleinere Spieler. Es gibt den «Dribblanski», den «Holzgeschnitzten», den «Eiergoalie», der vielleicht gerade eine «Schmähparade» zeigt.

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