Marco Wölfli, der Held des Abends

In der 77. Minute hält YB-Goalie Marco Wölfli einen Penalty. Somit ist klar, wer der Held des Abends ist.

Eine solche Geschichte kann man nicht erfinden - sie muss einfach passieren. Marco Wölfli gilt ausserhalb von Bern jahrelang als Synonym für die titellose Zeit der Young Boys. Dann sitzt der ehemalige Nationalgoalie bei YB auf der Bank - und dem treuen Goalie droht ein Karrierenende auf der Ersatzbank.

Bis zur Rückrunde der Saison 2017/2018: Der YB-Stammgoalie David von Ballmoos verletzt sich, Wölfli ist wieder gefragt. Und er wird zum Gesicht dieses Titelgewinns: In der 77. Minute hält er den Foulpenalty des Luzerners Valeriane Gvilia.

Drei wichtige Punkte geholt

Es bleibt beim 1:1. Die Schlussoffensive der Berner ist lanciert. Der Rest ist Geschichte. Auch die des Goalies Marco Wölfli. Seine Karriere endet nicht auf der Bank, sondern mit dem Gewinn des Meistertitels.

Im Interview mit dem Schweizer Fernsehen sagt Marco Wölfli, er glaube, YB habe heute drei sehr wichtige Punkte geholt. Bei den Fans auf dem Kornhausplatz führt diese Aussage zu einem Lachen und lauten Marco Wölfli-Rufen.

wrs

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