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Letzigrund-Stadionmanager zieht Reissleine

Peter Landolt übt seine Funktion als Präsident der Sicherheitskommission der Swiss Football League (SFL) vorderhand nicht mehr aus. Der mit schweren Vorwürfen konfrontierte Stadionmanager bat um eine temporäre Freistellung.

Das SFL-Komitee entsprach dem Wunsch Landolts. Seit dem Juni 2006 beschäftigt das Zürcher Sportamt den Sicherheitsfachmann als Manager des Stadions Letzigrund. Vor rund einer Woche tauchten in der «WOZ» Vorwürfe auf, Landolt habe eine Hooligan-Party organisiert. In den vergangenen Tagen enthüllte der «Blick» weitere brisante Details. Er habe gewaltbereite Fans ins Stadion geschleust, war nachzulesen.

Landolt bestritt zunächst alles oder verharmloste seine engen Kontakte zur rechtsorientierten Hardturm-Front. Am Mittwoch leitete der Zürcher Stadtrat Gerold Lauber eine Administrativuntersuchung gegen den mittlerweile beurlaubten Landolt ein. Die Liga wird nun das Ergebnis der Untersuchung abwarten.

Noch stellt sich die SFL hinter ihren führenden Sicherheits- Verantwortlichen. Anders ist das Communiqué der Liga nicht zu interpretieren: «Weiter ist festzuhalten, dass sich Peter Landolt in Sicherheitsfragen durch eine hohe Sachkompetenz auszeichnet und in der Vergangenheit für die Organisation von Hunderten von reibungslos abgelaufenen Spielen und anderen Anlässen in Fussballstadien mitverantwortlich war.»

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