Langenthal unterliegt auch Biel

Der FC Langenthal verliert auch sein zweites Saisonspiel in der 1. Liga. Gegen Biel resultiert ein 0:2. Die Niederlage hätte auch deutlich höher ausfallen können.

Langenthals Nils Wernli kann gegen Biels Mergim Rexhaj nichts ausrichten.

Langenthals Nils Wernli kann gegen Biels Mergim Rexhaj nichts ausrichten.

(Bild: Marcel Bieri)

Zwei Saisonspiele, null Punkte, null Tore. Trotz heisser Temperaturen ist der Kaltstart für den FC Langenthal perfekt. Seine Bilanz zu Meisterschaftsbeginn fällt ernüchternd aus. Erinnerungen aus der letzten Spielzeit werden wach, als die Oberaargauer erst im fünften Saisonspiel den ersten Punktgewinn holten und anschliessend arg in Abstiegsnot ­gerieten.

Ein solches Szenario könnte sich auch diese Spielzeit wiederholen. Nicht nur hat Langenthal erneut ein schwieriges Startprogramm, auch stimmt die sportliche Leistung noch keineswegs optimistisch. «Es gibt noch an einigen Baustellen zu arbeiten», sagt denn auch FCL-Trainer Willy Neuenschwander.

Torloses Remis zur Pause

Immerhin zeigten die Einhei­mischen eine ordentliche erste Halbzeit. Mit einer defensiven Ausrichtung überliessen sie dem FC Biel zwar mehrheitlich die Spielgestaltung, überzeugten dafür indes über weite Strecken mit einer guten Organisation und einer kompakten Abwehr. Entsprechend musste FCL-Keeper Sascha Studer, mit Abstand der beste Akteur bei den Oberaargauern, nur einen Flachschuss um den Pfosten lenken (16.).

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gäste immer mehr Fahrt auf. In der 52. Minute wurden sie erstmals belohnt. Nachdem Studer den ersten Schuss von Silvain Mora noch hatte abwehren können, war er gegen dessen Nachschuss machtlos. Die Heimelf versuchte zu reagieren, allerdings mit bescheidenem Erfolg.

Durch ihre mangelhafte Passqualität brachte sie sich vielmehr immer wieder selbst in Schwierigkeiten. Die Seeländer hingegen überzeugten durch ihr schnelles Umschaltspiel und eine variable Spielweise. Entsprechend stand es nach 58 Minuten bereits 2:0, nachdem Kaua Safari das Leder in die Maschen befördert hatte. Erst in der Schlussphase kam auch Langenthal zu seiner einzigen reellen Torchance.

Doch der Schlenzer von Gregory Gemper­le in der 79. Minute aus zwölf ­Metern verpasste das Gehäuse knapp. Mehr lag für die Gastgeber nicht mehr drin. Hätte nicht ihr Goalie Studer noch mehrere gute Abschlüsse der Bieler pariert, wäre auch eine höhere Niederlage möglich gewesen.

Die Analyse von FCL-Trainer Neuenschwander fiel entsprechend aus. «Zwar kann ich meiner Mannschaft in kämpferischer Hinsicht keinen Vorwurf machen, doch spielerisch war Biel klar besser. Unser Durchsetzungsvermögen war sowohl defensiv als auch offensiv mangelhaft.»

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt