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Kubo trainierte erstmals mit YB

Der Japaner Yuya Kubo hat heute Vormittag die erste Trainingseinheit mit den Young Boys absolviert. YB ist die erste Station in Europa für den 19-jährigen Stürmer.

Am Montag nahm Yuya Kubo erstmals im Training der Berner Young Boys teil. Hier im Fitness-Test mit Matthias Gubler.
Am Montag nahm Yuya Kubo erstmals im Training der Berner Young Boys teil. Hier im Fitness-Test mit Matthias Gubler.
Andreas Blatter
Er wird die Nummer 24 tragen.
Er wird die Nummer 24 tragen.
Andreas Blatter
Erweist sich der Asiate nicht als Verstärkung, könnte er bis Ende August an einen anderen Verein ausgeliehen werden.
Erweist sich der Asiate nicht als Verstärkung, könnte er bis Ende August an einen anderen Verein ausgeliehen werden.
Andreas Blatter
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Es war ein lockerer Aufgalopp, mit dem der Neuzugang empfangen wurde. Yuya Kubo, eigentlich seit einem Jahr unter Vertrag bei YB, ist am Sonntag aus Japan angekommen und hat am Montagmorgen sein erstes Training im Berner Dress absolviert. Der Vertrag war eine der letzten Amtshandlungen des früheren YB-CEO Ilja Kaenzig, bevor er seinen Hut nehmen musste. Geplant war, Kubo als so genanntes Investitionsobjekt zu verpflichten und bei positiver Entwicklung mit Gewinn zu verkaufen.

Der Japaner galt bereits früh als Supertalent: Mit 17 Jahren gelang dem Stürmer eine starke Saison beim japanischen Zweitligisten Kyoto Sanga und im Internet wurde er bald als «neuer Kagawa» gefeiert.

Auch die YB-Verantwortlichen haben von Kennern des japanischen Fussball viel Positives über Kubo gehört. Dass der Stürmer jetzt in Bern trainiere und spiele, sei aber für alle Beteiligten ein Abenteuer, gibt YB-Mediensprecher Albert Staudenmann zu: «Wir haben ihn bis jetzt erst auf Videos gesehen und sind gespannt, was er auf dem Platz leisten kann.»

Erster Einsatz gegen Dynamo?

Der junge Japaner spricht einige Brocken Englisch und besucht bereits einen Deutschkurs. Weil zwei Berater vor Ort sind, gebe es aber keine Sprachbarriere, erklärt Staudenmann. «Yuya ist sehr offen und zugänglich, und brennt darauf zu spielen. Vielleicht werden wir ihn schon am Dienstag gegen Dynamo Moskau einige Minuten im Einsatz sehen.»

«Ich verspüre noch etwas Jetlag, aber das wird sich legen», verspricht der junge Stürmer. Nach der Vertragsunterschrift vor einem Jahr in Bern, damals noch unter Ex-YB-CEO Ilja Kaenzig, ist Kubo nun zum zweiten Mal in der Schweiz. Mit diversen Auswahlmannschaften Japans war der momentane Stürmer der U-20-Nationalmannschaft schon in Europa und im Nahen Osten unterwegs, «ich bin mir das Reisen gewohnt», sagt er. Bis auf Weiteres bleibt er im YB-Partnerhotel Ambassador wohnhaft, wo ihm das japanische Personal und die fernöstliche Küche die Integration erleichtern sollen.

«Wir dürfen bei aller Vorfreude auch nicht vergessen, dass Kubo erstmals in Europa spielt und sich noch akklimatisieren muss», mahnt Albert Staudenmann. Von der Schweizer Super League weiss Yuya Kubo denn auch noch nicht viel, «aber ich denke, dass sie für mich genau die richtige, nächste Stufe darstellt», so der Japaner, der künftig im Trikot mit der Nummer 24 auflaufen wird.

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