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Kontrolliert, aber nicht überzeugend

Die Schweiz hat ihre Pflichtaufgabe in San Marino ohne Probleme, aber auch ohne Glanz erledigt. Das sorgt erst einmal für Ruhe. Sie wird sich aber weiter steigern müssen.

Schon in der 10. Minute eröffnete Haris Seferovic das Skore, als er nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0 traf. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Schon in der 10. Minute eröffnete Haris Seferovic das Skore, als er nach einer herrlichen Flanke von Pajtim Kasami zum frühen 1:0 traf. Dass der Schiedsrichter übersah, wie er knapp im Offside stand, war sein Glück.
Keystone
Überhaupt gehörte die Startphase dem Stürmer von Eintracht Frankfurt, der vor fast genau 5 Jahren mit einem Kopftor den Final der U-17-WM zugunsten der Schweiz entschieden hatte. Gegen San Marino nun traf er in der 24. Minute zum 2:0.
Überhaupt gehörte die Startphase dem Stürmer von Eintracht Frankfurt, der vor fast genau 5 Jahren mit einem Kopftor den Final der U-17-WM zugunsten der Schweiz entschieden hatte. Gegen San Marino nun traf er in der 24. Minute zum 2:0.
AFP
Überbordende Freude war bei Vladimir Petkovic eher nicht zu erkennen, Grund zu Erleichterung hatte er aber allemal: Für den Tessiner war es im dritten Spiel der erste Sieg als neuer Nationaltrainer. Da konnte er sogar über den Penalty hinwegsehen, den Ricardo Rodriguez recht lässig verschossen hatte.
Überbordende Freude war bei Vladimir Petkovic eher nicht zu erkennen, Grund zu Erleichterung hatte er aber allemal: Für den Tessiner war es im dritten Spiel der erste Sieg als neuer Nationaltrainer. Da konnte er sogar über den Penalty hinwegsehen, den Ricardo Rodriguez recht lässig verschossen hatte.
AFP
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Es ist ein Erfolg, der in kaum allzu lange in Erinnerung bleiben wird. Das 4:0 in San Marino – ein Pflichtsieg, wie man ihn von einer Schweizer Nationalmannschaft erwarten darf, in welcher Verfassung und Zusammensetzung sie auch immer sein mag. Ein Sieg aber auch, der frei von Glanz war, ganz besonders in der zweiten Halbzeit, und der zuweilen Pfiffe der zahlreich mitgereisten Fans provozierte.

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