Köniz gewinnt das Derby gegen Breitenrain mit 1:0

In einem Spiel mit wenigen Höhepunkten erzielt Qendrim Makshana das einzige Tor. Damit wahrt Köniz den Anschluss an das Drittplatzierte Yverdon.

Derby: Breitenrains Fabio Donato (vorne) stoppt in dieser Szene Köniz-Torschütze Qendrim Makshana.

Derby: Breitenrains Fabio Donato (vorne) stoppt in dieser Szene Köniz-Torschütze Qendrim Makshana. Bild: mz

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Kurz vor Ablauf der 90 Minuten lag Köniz’ Abwehrchef Ilker Tugal mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden. Nach einem Luftduell mit Breitenrains Sandro Galli ging Tugal zu Boden und versuchte, den Sturz mit dem Arm abzufangen. Nach Abpfiff erzählt der 29-Jährige, dass sich dabei sein Ellbogen ausgerenkt habe, dieser aber gleich wieder reingesprungen sei. Nach kurzer Pflege kehrte der Innenverteidiger nochmals aufs Spielfeld zurück.

«Es war kein grossartiger Match», hielt Tugal fest. Das konnte ihm aber egal sein, denn sein Team holte gegen den FC Breitenrain drei Punkte. Eine Standardsituation war vonnöten, um das Derby zu entscheiden. Köniz-Topskorer Qendrim Makshana nahm in der 31. Minute Anlauf zum Freistoss und hob den Ball über die aufgestellte Breitenrain-Mauer, Goalie Nicolas Schittenhelm war chancenlos.

Es war nicht das einzige Mal, das Schittenhelm im Fokus stand, gerade in der ersten Halbzeit. So war Makshana bereits in der 3. Minute am «Breitsch»-Torhüter gescheitert, weder Boillat noch Makshana konnten dann von einem Fehler Schittenhelms profitieren, der einen Ball aus der Luft pflückte und ihn dann doch noch fallen liess, kurz darauf parierte Schittenhelm einen Schuss Boillats, und Boillat war es auch, der den Ball mit einem Fallrückzieherversuch über Schittenhelms Tor spielte. Von Erfolg ­gekrönt blieb nur der Freistoss.

Während in der ersten Halbzeit Köniz also zu einigen Chancen kam, waren diese nach der Pause rar gesät, der FC Köniz wurde kaum mehr richtig gefährlich, und der Gast aus dem Breitenrain vermochte den Gegner kaum in Bedrängnis zu bringen.

Im Gegensatz zum letzten Derby, das Köniz nach einer 1:0-Führung 1:2 verloren hatte, genügte damit das eine Tor zum Sieg für die Vorstädter. Im vergangenen September hatte sich der FC Breitenrain erst in der Nachspielzeit den Sieg geholt. Nicht nur der Ausgang des Spiels, auch die Rollenverteilung in der Meisterschaft war damals gerade umgekehrt: Breitenrain lag auf dem 6. Rang in der Tabelle, Köniz auf Rang 12. Nun, weil Brühl am Samstag gegen Basels U-21 verlor, trennen den FC Köniz auf dem 4. Rang sechs Punkte von dem Drittplatzierten Yverdon und damit vom Platz, der die direkte Cupqualifikation bedeuten würde. Der FC Breitenrain auf dem 9. Rang hat derweil acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Breitenrains unschöne Serie

Mit der Niederlage im Derby setzt der FC Breitenrain eine unschöne Serie fort: Der Quartierverein ist seit sechs Spielen sieglos und hat nur einen einzigen Punkt geholt. «Seit ich hier bin, ist das noch nie passiert», sagt Edis Colic. Der Offensivspieler weist darauf hin, dass sie vier der fünf Niederlagen mit nur einem Tor Differenz verloren haben. Und während ihnen das Glück in der Vorrunde hold gewesen war, wie beim Derbysieg, ist das nicht mehr der Fall. «In der Rückrunde ist es auf die andere Seite gekippt», hält Colic fest. Nicht zuletzt sorgten Abgänge und Verletzungen dafür, dass Breitenrain gerade in der Offensive Probleme hat. Während Köniz nach wie vor mit dem 3. Platz liebäugelt, sehnt Breitenrain einen Sieg herbei. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich ausgerechnet gegen Leader Kriens. (Berner Zeitung)

Erstellt: 16.04.2018, 07:43 Uhr

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