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Kluge Entscheidung – nun gibt es keine Spekulationen

Sportredaktor Fabian Ruch zur Vertragsverlängerung des Natitrainers Vladimir Petkovic.

Der Schweizerische Fussballverband schafft Fakten mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Nationaltrainer VladimirPetkovic. Und das ist klug so. Damit können sich in den nächsten Monaten alle Beteiligten auf die WM-Kampagne 2018 konzentrieren, frei von Spekulationen über die Zukunft Petkovics.

Der Vertrauensbeweis des Verbandes ist gerechtfertigt. Vladimir Petkovic hat nach anfäng­lichen Schwierigkeiten als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld starke Arbeit geleistet und längst auch scharfe Kritiker überzeugt. Seine Entscheidungen passen, die Ergebnisse stimmen, das Nationalteam agiert überzeugend, souverän, ausbalanciert.

Petkovic ist auf Erfolgskurs, was sich auch in der Fifa-Weltrangliste niederschlägt. Dieses Ranking mag umstritten sein, aber es widerspiegelt nun einmal die Resultate. Und darum geht es letztlich auch im Fussball immer. Die Schweiz liegt auf Rang 4 hinter den Weltmächten Brasilien, Deutschland und Argentinien.

Der Weg an die WM 2018 in Russland aber ist immer noch steinig – trotz Traumstarts in die Qualifikation mit sechsSiegen in Serie. Selbst wenn die Schweiz in den nächsten Tagen wie erwartet auch gegen An­dorra und in Lettland gewinnen dürfte. Im letzten Gruppenspiel könnte Europameister Portugal ein Heimsieg gegen die Schweizer genügen, um Petkovics Team in die Playoffs zu schicken. Dort wäre die Schweiz gesetzt – dank der ausgezeichneten Platzierung in der Fifa-Weltrangliste.

Der Druck auf Petkovic allerdings würde sehr stark steigen, sollte er mit seinem immer noch relativ jungen, talentierten, ­entwicklungsfähigen Team die WM verpassen. Denn die Fifa-Weltrangliste interessiert nurbedingt. Erwartet wird ein Coup an einem grossen Turnier.

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