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Keine Unterhaltung, keine Punkte

YB hat den Sprung auf Rang 1 kläglich verpasst – in einer sehr langweiligen Partie verloren die schwachen und lustlosen Berner zu Hause gegen ein biederes GC 0:1.

Enttäuschende und enttäuschte Berner nach der Heimniederlage gegen GC.
Enttäuschende und enttäuschte Berner nach der Heimniederlage gegen GC.
Keystone
Ein Heimsieg gegen GC war für die Berner budgetiert.
Ein Heimsieg gegen GC war für die Berner budgetiert.
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Fassungslosigkeit bei Alexander Farnerud (rechts).
Fassungslosigkeit bei Alexander Farnerud (rechts).
Keystone
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Christian Gross ist noch YB-Trainer. Es ist dieser Tage ja nicht selbstverständlich, dass ein Coach bleiben darf, wenn ein Berner Spitzenteam mit Meisterambitionen sein Heimspiel gegen eine biedere Zürcher Mannschaft verliert – und dabei ungefähr derart viel Spektakel bietet wie ein Informationsabend der Steuerbehörde. Die Young Boys jedenfalls agierten gegen GC behäbig, zurückhaltend, farblos, ihr Auftritt bei der 0:1-Heimniederlage am Sonntag war langweilig, uninspiriert, schwach – und wurde nicht mal mit einem Zähler belohnt. Auf der anderen Seite der Papiermühlestrasse hatte SCB-Trainer Larry Huras am Freitagabend nach einer 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die ZSC Lions seinen Job verloren – trotz Punktezuwachs. Huras, dem mehrfachen Schweizer-Meister-Trainer (auch mit dem SCB), wurde der fehlende Unterhaltungswert der Auftritte zum Verhängnis. Die Position von Christian Gross, dem mehrfachen Schweizer-Meister-Trainer (noch nicht mit YB), steht natürlich nicht zur Diskussion, im Gegenteil, die Young Boys sind überzeugt, dass der Zürcher den Berner Verein zum ersten Meistertitel seit 1986 führen kann.

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