Steffens Treffer wird ausgezeichnet

Shkelzen Gashi ist an der SFL-Award-Night zum besten Spieler erkoren worden; nebst dem Basler Stürmer wurden auch Renato Steffen (YB) und Urs Fischer (Thun) ausgezeichnet.

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Daniel Ernst@daniserio87

Die Schweizer Fussballliga lud am Montagabend zur Award-Night, und die Protagonisten, die ab nächstem Wochenende wieder die Zuschauer in den Stadien entzücken wollen, kamen in Scharen. Im Foyer des edlen Luzerner KKL war so manch bekanntes Gesicht zu entdecken.

Hier Uli Forte, der in seiner gewohnt kommunikativen Art Bekannte begrüsste, dort die früheren Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld und Köbi Kuhn, die für Fotografen posierten. Nebst dem Sehen und Gesehenwerden ging es um Auszeichnungen in den Kategorien Best Player, Best Youngster, Best Coach und Best Goal des vergangenen Jahres. Ebenso wurden die Dream-Teams der beiden Profiligen gekürt.

Aus Berner Sicht durften sich drei Akteure Hoffnungen machen. Thuns Urs Fischer für den Award als bester Trainer sowie Yvon Mvogo (Best Youngster und Dream-Team), Milan Vilotic (Dream-Team) und Renato Steffen (Tor des Jahres und Dream-Team) von den Young Boys. Die Berner waren effizient, Steffen erhielt für seinen sehenswerten Treffer gegen Aarau im Oktober den Best-Goal-Award und wurde zudem ins Super-League-Dream-Team gewählt.

Urs Fischer wurde als bester Trainer ausgezeichnet. «Damit hätte ich natürlich nicht gerechnet, und schliesslich ist auch dieser Preis eine Teamleistung», sagte der charismatische Thuner Coach nach der Preisverleihung und betonte die Vorzüge eines kleinen Vereins wie Thun.

Erfolgreicher Embolo

Renato Steffen gewichtete den gewonnen Dream-Team-Award höher als jenen für das schönste Tor: «Mein Treffer ist zwar immer noch präsent, aber ins Team der Saison wurde ich wegen meiner konstanten Leistungen gewählt, das zählt mehr», sagte der YB-Mittelfeldspieler. Seine Teamkollegen Mvogo und Vilotic gingen indes leer aus.

Zum Spieler des Jahres wurde der Basler Offensivallrounder Shkelzen Gashi gewählt. Der albanische Nationalspieler, der im Sommer von GC zu Basel gewechselt hatte, erzielte 2014 für beide Klubs 25 Ligatore. Sein jetziger Teamkollege Breel Embolo wurde Nachfolger von Michael Frey als bester junger Spieler und sicherte sich durch Publikumswahl die Auszeichnung «Mein Spieler 2014».

Berner Zeitung

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