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Josip Drmic fällt für diese Saison aus

Der Fehltritt im Warm-up während des vorletzten Heimspiels hat für Josip Drmic und seinen Verein Mönchengladbach erhebliche Konsequenzen.

«Es sieht nicht so gut aus»: Josip Drmic. (8. April 2017)
«Es sieht nicht so gut aus»: Josip Drmic. (8. April 2017)
Federico Gambarini, Keystone
Der nächste Termin mit dem Schweizer Nationalteam Anfang Juni dürfte ernsthaft gefährdet wein. (25. März 2017)
Der nächste Termin mit dem Schweizer Nationalteam Anfang Juni dürfte ernsthaft gefährdet wein. (25. März 2017)
Jean-Christophe Bott, Keystone
Muss sich Drmic im Sommer gar grundsätzliche Fragen stellen? (25. März 2017)
Muss sich Drmic im Sommer gar grundsätzliche Fragen stellen? (25. März 2017)
Cyril Zingaro, Keystone
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Josip Drmic wird in dieser Saison für Mönchengladbach keine Partie mehr bestreiten. Der Bundesligist veröffentlicht im Zusammenhang mit der Knieverletzung des Schweizers weiterhin keine Details.

Der Fehltritt im Warm-up während des vorletzten Heimspiels gegen Dortmund (2:3) hat für Drmic wie befürchtet erhebliche Konsequenzen. Der Stürmer fehlte nicht nur beim Cup-Halbfinal-Out im Duell mit Frankfurt, er wird auch in den letzten vier Meisterschaftsrunden und womöglich länger nicht mehr zur Verfügung stehen.

«Es sieht nicht so gut aus»

«Er wird in dieser Saison auf keinen Fall mehr spielen», legte sich Max Eberl fest. Der Sportchef der Borussia verzichtete zwar ausdrücklich auf eine genaue Diagnose, sein Statement war indes auch ohne medizinisches Bulletin deutlich genug: «Es sieht nicht so gut aus.» Auf Nachfragen trat Eberl nicht ein, die Anspannung ist beträchtlich.

Drmic liess sich nach dem bitteren Cup-Abend Mönchengladbachs in der Mixed-Zone blicken und gratulierte seinem Nationalteamkollegen Haris Seferovic zum 7:6-Sieg im Penaltyschiessen. Zum Hintergrund seines eigenen Outs gebe es (noch) nichts zu sagen, erklärte Drmic im Stadion gegenüber der SDA.

Sein Schweigen ist kein gutes Zeichen. Die Beschwerden im vor Jahresfrist operierten rechten Knie sind offenbar erheblich. Ein zeitnahes Comeback kommt nicht infrage, der nächste Termin des Nationalteams in der WM-Ausscheidung Anfang Juni dürfte ernsthaft gefährdet sein – womöglich sind im Sommer sogar grundsätzliche Fragen zu klären.

(SDA)

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