Zum Hauptinhalt springen

Constantin geht zu weit

Sion-Boss Christian Constantin will nach der Niederlage in Bern den Schiedsrichter anzeigen.

Lange hat es ausgesehen, als sei Constantin daran, an einem neuen Ruf zu arbeiten – am Ruf des Altersmilden. Er lässt seinen aktuellen Coach Didier Tholot in Ruhe, er hat auch schon länger keinen Zwist mehr mit einer Behörde angezettelt. Vielleicht ist er sich dabei selber unheimlich geworden, auf jeden Fall ist jetzt wieder alles anders.

Er hat die Ereignisse beim Spiel zwischen YB und Sion am Sonntag genutzt, um wieder einmal wild um sich zu schlagen. Er will Schiedsrichter Sascha Amhof zivilrechtlich verklagen, weil er einen Fehler begangen und einen Penalty für YB gesehen hat, wo keiner gewesen ist. Constantin argumentiert in solchen Fällen vereinfacht und populistisch. Das koste ihn Punkte, das wirke sich auf die Tabelle aus, und das heisst am Schluss für ihn: massiver Verlust an Einnahmen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.