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Holland nach spätem Penalty im Viertelfinal

Der Europameister schlägt Japan und trifft nun auf Italien. Die Azzurre schaffen es erstmals seit 28 unter die besten acht.

dpa/mro
Grosser Jubel nach der Entscheidung: Die Europameisterinnen aus Holland dürfen vom nächsten Titel träumen. Im letzten Achtelfinal schlagen sie Japan 2:1.
Grosser Jubel nach der Entscheidung: Die Europameisterinnen aus Holland dürfen vom nächsten Titel träumen. Im letzten Achtelfinal schlagen sie Japan 2:1.
AP Photo/Francois Mori
Yui Hasegawa hatte die Antwort bereit. Noch in der ersten Halbzeit tauchte sie alleine vor Torhüterin van Veenendaal auf und machte keinen Fehler. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
Yui Hasegawa hatte die Antwort bereit. Noch in der ersten Halbzeit tauchte sie alleine vor Torhüterin van Veenendaal auf und machte keinen Fehler. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
AP Photo/Francois Mori
Japan machte in der zweiten Halbzeit lange das Spiel, kam zu guten Chancen und traf unter anderem die Latte. Kurz vor Schluss dann der verhängnisvolle Moment. Saki Kamugais Arm war etwas zu weit draussen, Penalty für die Favoritinnen.
Japan machte in der zweiten Halbzeit lange das Spiel, kam zu guten Chancen und traf unter anderem die Latte. Kurz vor Schluss dann der verhängnisvolle Moment. Saki Kamugais Arm war etwas zu weit draussen, Penalty für die Favoritinnen.
AP Photo/Francois Mori
Und wieder war die Reihe an Martens. Die Holländerin lief an, verwandelte sicher. In der Nachspielzeit kam Japan zwar zu einer weiteren Chance, schaffte den Ausgleich aber nicht mehr.
Und wieder war die Reihe an Martens. Die Holländerin lief an, verwandelte sicher. In der Nachspielzeit kam Japan zwar zu einer weiteren Chance, schaffte den Ausgleich aber nicht mehr.
AP Photo/Francois Mori
Das WM-Märchen geht weiter: Italien schlägt China 2:0 und steht im Viertelfinal. So weit schafften es die Azzurre nur einmal: Das war bei der ersten WM 1991, als es noch keinen Achtelfinal gab.
Das WM-Märchen geht weiter: Italien schlägt China 2:0 und steht im Viertelfinal. So weit schafften es die Azzurre nur einmal: Das war bei der ersten WM 1991, als es noch keinen Achtelfinal gab.
AP Photo/Claude Paris
Die Italienerinnen machten in der Startphase Druck und erzielten früh das 1:0. Vermeintlich, das Tor wurde wegen Abseits aberkannt. In der 15. Minute war dann alles korrekt. Nach einem Durcheinander in der Abwehr traf Milan-Stürmerin Valentina Giacinti zur Führung.
Die Italienerinnen machten in der Startphase Druck und erzielten früh das 1:0. Vermeintlich, das Tor wurde wegen Abseits aberkannt. In der 15. Minute war dann alles korrekt. Nach einem Durcheinander in der Abwehr traf Milan-Stürmerin Valentina Giacinti zur Führung.
EPA/Guillaume Horcajuelo
Italien verwaltete das 1:0 bis zur Pause und liess die Chinesinnen nicht gefährlich werden. Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainerin Milena Bertolini Aurora Galli ein. Die dankte vier Minuten später mit einem Weitschuss zum 2:0. Es war ihr drittes WM-Tor, das dritte nach einer Einwechslung.
Italien verwaltete das 1:0 bis zur Pause und liess die Chinesinnen nicht gefährlich werden. Zur zweiten Halbzeit wechselte Trainerin Milena Bertolini Aurora Galli ein. Die dankte vier Minuten später mit einem Weitschuss zum 2:0. Es war ihr drittes WM-Tor, das dritte nach einer Einwechslung.
EPA/Guillaume Horcajuelo
Für solche Entscheidungen darf man die Trainerin auch mal hochheben, befindet der Coaching-Staff.
Für solche Entscheidungen darf man die Trainerin auch mal hochheben, befindet der Coaching-Staff.
AP Photo/Claude Paris
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Die Viertelfinals der WM in Frankreich sind komplett. Als letztes Team zog Europameister Holland in Rennes mit einem 2:1-Sieg gegen Japan in die Runde der besten acht Mannschaften ein. Die Oranjeleeuwinnen gingen durch Lieke Martens (17. Minute) in Führung. Doch Yui Hasegawa (43.) traf kurz vor der Pause in der sehr unterhaltsamen Partie vor 21'076 Zuschauern im Roazhon Park zum Ausgleich. Martens vom FC Barcelona markierte dann in der Nachspielzeit (90.+1) mit einem trotz Video-Überprüfung umstrittenen Penalty den Siegtreffer.

Die Holländerinnen treffen nun auf Italien. Das italienische Nationalteam hat zum zweiten Mal in seiner Geschichte bei einer Weltmeisterschaft die Viertelfinals erreicht. Dies dank einem 2:0-Erfolg in Montpellier gegen China. Valentina Giacinti (15. Minute) und Aurora Galli (49.) erzielten die Treffer. Letztmals gelang der Einzug unter die besten acht bei der WM-Premiere 1991.

Die Azzurre, die in ihrer schweren Vorrundengruppe Erste vor Australien und Brasilien geworden waren, begannen stark und gingen nach einer Viertelstunde durch Giacinti verdient in Führung. Doch die Chinesinnen hielten dagegen, übernahmen das Spiel und drängten auf den Ausgleich.

Italiens Trainerin Milena Bertolini holte Stürmerin Cristiana Girelli vom Platz und brachte Mittelfeldspielerin Galli, um die Defensive zu stabilisieren. Doch dann sorgte die 22-Jährige von Juventus Turin mit einem Distanzschuss kurz nach der Pause für die Entscheidung. Es war bereits ihr drittes Turniertor und gleichzeitig der dritte Treffer als Joker.

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