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Inter gab Sieg fahrlässig preis

Inter Mailand war im Heimsiel gegen Werder Bremen über weite Strecke die überlegene Mannschaft, musste den Deutschen aber ein 1:1 zugestehen.

Pattsituation in Mailand: Inters Muntari tackelt Werders Spielmacher Diego.
Pattsituation in Mailand: Inters Muntari tackelt Werders Spielmacher Diego.
Keystone

Famagusta schlug Panathinaikos daheim 3:1 und führt die Tabelle in der Gruppe B nun punkt- und torgleich mit Inter an.

Der Brasilianer Maicon brachte Internazionale gegen Werder schon in der 13. Minute in Führung, Claudio Pizarro glückte nach gut einer Stunde der Ausgleich. Inter wähnte sich auf Grund der klaren Vorteile in der ersten Halbzeit zu sicher und zog sich nach der Pause zu stark zurück. Den Deutschen gelang mit dem Mut der Verzweiflung doch noch der angestrebte Punktgewinn, der schliesslich nicht unverdient ausfiel. Maicon beklagte zwar in der 87. Minute einen Pfostenschuss, doch auch Pizarro hätte den Match in der Nachspielzeit noch entscheiden können.

Insbesondere in der ersten Halbzeit war Inter die deutlich bessere Mannschaft. Bremen verteidigte zu Beginn ähnlich schlecht wie in der heimischen Meisterschaft. In der 13. Minute beging die Werder-Defensive den schon dritten Fehler, den der Verteidiger Maicon kaltblütig bestrafte. Die Innenverteidiger Naldo und Per Mertesacker brachten den Ball nicht unter Kontrolle, und Maicon liess sich nicht zwei Mal bitten. Inter verschaffte sich in den ersten 45 Minuten durch Adriano (1.), Zlatan Ibrahimovic (8.), Dejan Stankovic (37.) und Mario Balotelli (45.) weitere sehr gute Möglichkeiten.

Wenige Chancen von Werder

Die Multi-Kulti-Truppe von Startrainer José Mourinho hatte aber auch Glück, dass Pizarro, den der Portugiese als Coach von Chelsea so gut wie nie einsetzte, in der 39. Minute nach einer Hereingabe des österreichischen Talents Sebastian Prödl nur den Pfosten traf. Bloss noch wenige Chance von Qualität boten sich den Deutschen, die in den beiden letzten Bundesliga-Spielen zehn Tore erzielt hatten, später. Doppelt bitter für Mourinho, dass der einst von ihm verschmähte Peruaner nach einer Massflanke von Mesut Özil erneut gegen Inter zuschlug. Schon im Dress von Bayern München hatte Pizarro im San Siro gegen Inter einen Treffer erzielt. Am 27. September 2006 leitete er mit dem 1:0 den 2:0-Sieg der Deutschen ein. Im anderen Spiel der Gruppe B unterstrich Famagusta gegen Panathinaikos Athen seine Heimstärke. In der 15. Minute führten die Zyprioten nach einem Eigentor des Basken Josu Sarriegi und einem Kopfball von Sinisia Dobrasinovic schon 2:0.

si/fal

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