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«Ich wünsche ihm, dass er als Referee und Mensch ins Leben zurückfindet»

Die Bundesliga steht unter Schock. Der Selbstmordversuch von Fifa-Ref Babak Rafati gibt Rätsel auf. Redaktion Tamedia sprach mit Ex-Spitzenschiedsrichter Massimo Busacca.

Bundesliga-Ref Babak Rafati wollte sich das Leben nehmen.
Bundesliga-Ref Babak Rafati wollte sich das Leben nehmen.
Keystone
Der ehemalige Schweizer Fifa-Schiedsrichter Massimo Busacca ist geschockt.
Der ehemalige Schweizer Fifa-Schiedsrichter Massimo Busacca ist geschockt.
Keystone
Auch der Schweizer Trainer Lucien Favre führte mit Rafati Diskussionen.
Auch der Schweizer Trainer Lucien Favre führte mit Rafati Diskussionen.
Keystone
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Der ehemalige Fifa-Ref zeigt sich betroffen. «Als ich am Samstag erfahren habe, dass sich Babak Rafati vor dem Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Mainz im Hotel umbringen wollte, war ich echt geschockt», sagt Busacca. Weshalb sich Rafati ausgerechnet kurz vor einem Bundesligaspiel die Pulsadern aufgeschnitten hat, kann sich der Tessiner nicht erklären. «Als Schiedsrichter bist du immer alleine», sagt Busacca. «Wenn du in einem Spiel eine Entscheidung triffst und du von vielleicht 90'000 Zuschauern deswegen ausgepfiffen wirst, dann bist du der einsamste Mensch im Stadion», sagt Busacca.

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