«Ich habe vorher geschlafen»

Vladimir Petkovic zeigt sich in Brüssel in bester Laune und träumt vom Coup gegen Belgien.

Ausgeschlafen: Petkovic vor dem Knaller gegen Belgien. (Video: Sebastian Rieder)
Sebastian Rieder@RiederSebastian

Vladimir Petkovic hat sein Lächeln wieder gefunden. «Überraschung», sagte der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft, als er einen Tag vor dem Spiel gegen Belgien in der Nations League gefragt wurde, mit welcher Aufstellung er denn gedenke, die teuflisch gute Weltauswahl zu besiegen.

Flankiert von Granit Xhaka und Yann Sommer betrat Petkovic den Medienraum im König-Baudouin-Stadion mit leicht übertrieben ernster Miene. Deshalb die Frage, ob er angespannt oder einfach konzentriert sei. «Beides», sagt Petkovic und gab zu, dass er kurz vor der Pressekonferenz noch geschlafen habe.

Schalk hatte der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft schon immer, aber in den vergangenen Monaten erlaubten es ihm die äusseren Umstände nicht, seine humorvolle Seite zu zeigen. Das Aus im WM-Achtelfinal, die Doppeladler-Affäre und der Wirbel um Valon Behrami haben ihre Spuren hinterlassen.

Nach dem 6:0 gegen Island zum Auftakt der Nations League im September haben sich einige Verhärtungen auf eine sportliche Art und Weise wieder gelöst. Und trotzdem gilt das Spiel gegen Belgien als die nächste Bewährungsprobe für Petkovic und seine Mannen. Sie wollen und müssen zeigen, dass sie auch für grosse Gegner gerüstet sind.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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