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«Ich hatte sehr viele Schutzengel»

Wie durch ein Wunder nicht gröber verletzt – und bereits zurück im Dienst: YB-CEO Wanja Greuel.

Interviews beginnen normalerweise nicht so. Aber in Ihrem Fall ist es keine Floskel: Wie geht es Ihnen?

Wie sind Ihre Erinnerungen an den Unfall in der Nacht von Samstag auf Sonntag am 19. Oktober?

Sie wurden beim Überqueren der Strasse von der Schützenmatte her Richtung Innenstadt von einem Auto angefahren und mitgerissen…

Es hiess in einigen Medien, sie seien 60 bis 80 Meter durch die Luft gewirbelt worden.

Zum Beispiel zwei Ärzte, die den Unfall zufällig beobachtet hatten und sofort die notwendigen Erste-Hilfe-Aktionen in die Wege leiteten. Sie sollen sehr viel Blut verloren haben.

Wir nehmen an, dass Sie um 1.45 Uhr eher nicht den Fussgängerstreifen benutzt haben und schon ein paar Stunden unterwegs waren.

Und der Autofahrer soll zu schnell gefahren sein.

Sie erlitten ein Schädel-Hirn-Trauma, aber blieben von schwereren Verletzungen verschont. Waren Sie in Lebensgefahr?

Hatten Sie bereits Kontakt mit den zwei Ärzten, die Sie auf der Strasse behandelten, und dem Autofahrer?

Sie sind ein erfolgreicher und ehrgeiziger Mensch, der ab und zu auf der Überholspur unterwegs ist. Betrachten Sie Ihren Unfall auch als eine Art Zeichen, es teilweise etwas ruhiger angehen zu lassen?

Wie lange blieben Sie im Spital?

YB läuft es trotz dem 0:3 am Sonntag bei Aufsteiger Servette erneut glänzend. Hätten Sie gedacht, dass 2019 wie 2018 derart erfolgreich werden wird?

Das Interview von Fredy Bickel in dieser Zeitung vor ein paar Wochen sorgte bei YB für riesigen Ärger. Auch Sie wurden vom früheren Sportchef scharf kritisiert.

Die Arbeit geht weiter. Sind Sie denn nicht noch krankgeschrieben?

Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast