«Ich erwarte eine Reaktion»

Im ersten Heimspiel der neuen Saison soll für das Team von Marc Schneider mehr herausspringen als bei der Auftaktniederlage in Zürich.

Konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein: FC-Thun-Trainer Marc Schneider.

Konnte mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein: FC-Thun-Trainer Marc Schneider.

(Bild: Keystone)

Dominic Wuillemin

Die Aufarbeitung des 1:2 letzten Sonntag in Zürich begann beim FC Thun vor der Heimfahrt: Trainer Marc Schneider nahm Abwehrchef Roy Gelmi vor dem Einstieg in den Mannschaftsbus zur Seite. Der 23-jährige Zürcher war mit seinem Fehler vor dem ersten Gegentor am Ursprung der Niederlage gestanden. «Ich wollte ihm sofort den Rücken stärken», sagt der Trainer. «Damit er nicht mit einem schlechten Gefühl nach Hause geht.»

Schneider war zu diesem Zeitpunkt schon wieder positiv gestimmt. Weil sein Team in der zweiten Halbzeit eine Reaktion gezeigt und nach 0:2-Rückstand beinahe den Ausgleich erzielt hatte. Und weil seinen Spielern mit Verspätung gelang, was er vor Spielbeginn gefordert hatte. Nämlich: mutig zu agieren. «Daran müssen wir gegen Luzern anknüpfen.»

Schneider und sein Stab, die Spieler, sie haben in den vergangenen Tagen gerätselt, warum man just beim Start in die neue Saison so verhalten auftrat. Schneider glaubt, eine Antwort gefunden zu haben. «Bei uns kann es genügen, wenn zwei, drei Spieler nicht auf der Höhe sind», sagt er. Genannt seien Gelmi und Goalie Torhüter Guillaume Faivre, der beim 0:2 patzte. Schneider ist zuversichtlich, dass dies am Sonntag in der Stockhorn-Arena gegen den FC Luzern, der gegen Aufsteiger Xamax verlor, anders sein wird. «Ich erwarte eine Reaktion.»

Druck von der Bank

Viel ändern wird Schneider vorerst nicht. Innenverteidiger Nicola Sutter ist angeschlagen, er sollte aber rechtzeitig fit werden. Die jungen Zugänge Kenan Fatkic und vor allem Dennis Salanovic, mit deren Einwechslung beim FCZ Schwung ins Spiel kam, werden wohl erneut mit dem Platz auf der Ersatzbank vorliebnehmen müssen. «Aber sie drängen sich auf», sagt Schneider. Ein erneuter Fehlstart liegt für die Stammkräfte nicht drin.

Berner Zeitung

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