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Ibrahimovics kurioses Versprechen

Der Schwede stellte nach dem Meistertitel von PSG eine ungewöhnliche Bedingung, um seinen Vertrag zu verlängern.

Einer von beiden wird gehen: Zlatan Ibrahimovic posiert vor dem Eiffelturm.
Einer von beiden wird gehen: Zlatan Ibrahimovic posiert vor dem Eiffelturm.
Keystone

Acht Runden vor Schluss ist Paris Saint-Germain zum vierten Mal in Folge Meister. Entzückt rief Präsident Nasser al-Khelaifi: «Paris ist magisch. Ibra ist magisch, und wir wollen Zlatan dazu bewegen, dass er hier bei uns bleibt. Wir werden mit ihm sprechen.» Es war Minuten nach Ibras nächster grossen Show: Beim furiosen 9:0 bei Troyes traf er vierfach und bereitete ein Tor vor. Besser hätten sich der Schwede und sein Team kaum die Meisterschaft sichern können.

Klar, dass ganz Paris einen Verbleib seines grossen Superstars herbeisehnt. Der Vertrag von Ibrahimovic läuft im Sommer aus, eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Vielmehr wurde der 34-Jährige immer wieder mit der nordamerikanischen Major League Soccer oder der Premier League in Verbindung gebracht.

Nach dem neuerlichen Triumph in der heimischen Meisterschaft sagte Ibrahimovic, dass er wohl nur noch bis zum Sommer in Paris spielen werde. Ausser: «Wenn sie den Eiffelturm durch eine Statue von mir ersetzen, dann würde ich bleiben. Das verspreche ich.»

Offenbar hat sich der Starstürmer, der in vier Ländern mit fünf Clubs Meister wurde, bereits entschieden, wo er kommende Saison seine spektakulären Tore erzielen will. «Wir wissen, was wir wollen», verriet sein Berater Mino Raiola der schwedischen Zeitung «Expressen», «aber wir werden uns erst äussern, wenn die Spielzeit vorbei ist.»

Zuerst stehen aber noch drei weitere Ziele im Fokus der neureichen Pariser. Am 19. April muss Paris im Pokalhalbfinal beim FC Lorient ran, vier Tage darauf steigt der Ligacup-Final gegen den OSC Lille – ausserdem steht der französische Meister im Viertelfinal der Champions League. Sollte Ibra mit seinem Team der ganz grosse Wurf in der Königsklasse gelingen, hätte er wenigstens sportlich ein Denkmal – fast in der Grösse des Eiffelturms.

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