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Hitzfeld pfeift, die Masse kreischt

Das Nationalteam trainierte ein letztes Mal in Zürich, bevor es unter komfortabelsten Umständen nach Brasilien reiste. Das war bei den zwei bisherigen Schweizer WM-Teilnahmen in Südamerika ganz anders.

Gruppenbild mit lautstarker Unterstützung: Die Schweizer nach dem Training im Letzigrund. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Gruppenbild mit lautstarker Unterstützung: Die Schweizer nach dem Training im Letzigrund. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Es ist eine ganz neue Erkenntnis, und sie kommt nun vielleicht auch etwas überraschend: Aber vermutlich hätte Ottmar Hitzfeld in seinem Leben nicht nur Profifussballer, Mathematiker und Trainer sein können. Ziemlich sicher wäre er auch als Feldweibel durchgegangen.

Gestern Nachmittag hatten seine Spieler im Letzigrund gerade erst die Runde bei den Journalisten begonnen, da kribbelte es den 65-Jährigen schon. Also griff er sich seine Trillerpfeife, die um seinen Hals baumelte, blies kräftig rein, rief «Training!», machte sich in den Stadionkatakomben auf den Weg die Treppe hinunter und schritt hinaus ins blendende Sonnenlicht.

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