Hier träumt Hitzfeld von Brasilien

Strand, Palmen und ein Schlössli: Hoteldirektor Peter Kämpfer präsentiert die Zimmer der Schweizer Nationalmannschaft im WM-Camp in Weggis.

Herrlicher Ausblick: Das Hotel Park Weggis bietet den Schweizer Fussballern eine einmalige Lage am Vierwaldstättersee.
Sebastian Rieder@RiederSebastian

Das Panorama ist paradiesisch, die nahe Umgebung idyllisch eingebettet, und auch die Infrastruktur lässt keine Wünsche offen. Der Rasen am Ufer ist glatt gemäht, der Schatten der Palmen fällt auf die perlweissen Liegestühle am Fuss des Parkhotels Weggis. Das sonst schon piekfeine Fünfsternhotel mit Zimmerpreisen zwischen 400 und 1500 Franken hat sich für die prominenten Gäste richtig herausgeputzt.

«Wir freuen uns wahnsinnig auf die Schweizer Nationalmannschaft. Wir werden perfekte Gastgeber sein, sodass die Schweiz es in den WM-Final schafft», sagt Hoteldirektor Peter Kämpfer und kann es kaum erwarten, wenn die gesamte Equipe von Ottmar Hitzfeld am Sonntag das Haus Schlössli für die kommenden zwei Wochen in Beschlag nimmt.

42 von 52 Zimmern sind für das Schweizer Nationalteam bis zur WM reserviert, ebenso der Trainingsplatz, 800 Meter Luftlinie entfernt. «Wir wollen den Schweizern eine super Vorbereitung für die WM bieten. Wir geben alles», sagt Kämpfer und weist auf den kleinen Kiesstrand, der zusammen mit der hoteleigenen Beachbar und einem Schuss von Fantasie durchaus brasilianisches Ambiente vermittelt.

Beleidigte Brasilianer

Mit Brasilien kennt sich Kämpfer aus, Land und Leute sind ihm vertraut. Nicht zuletzt auch aufgrund der WM 2006 in Deutschland, als sich die Seleção im Park Hotel Weggis einnistete und in der Innerschweiz eine grosse Euphorie entfachte. Während in der Region am Vierwaldstättersee das Fussballfieber grassierte, war die Stimmung im Hotel selber zu Beginn etwas unterkühlt.

Eine interne Weisung verpflichtete das Hotelpersonal zu höchster Diskretion, was die Sambakicker ziemlich irritierte. «Die Spieler konnten nicht verstehen, dass sie niemand um ein Autogramm bittet», sagt Kämpfer und erinnert sich, wie er den Befehl für die Belegschaft etwas lockerte und die ausgelebte Eitelkeit der Sambakicker befriedigte.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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