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Hat der Arsenal-Boss mit Xhaka abgeschlossen?

Granit Xhaka spielt vielleicht nie mehr für den Londoner Club. So lassen sich zumindest Worte seines Trainers deuten.

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Der fatale Abgang: Xhaka wird im Heimspiel gegen Crystal Palace ausgewechselt und ausgebuht, er reagiert ungehalten. (Video: Twitter)

Vor zwei Wochen wurde Granit Xhaka vom eigenen Publikum derart ausgebuht, dass er die Nerven verlor und sich mit den Fans anlegte. Jetzt sagt sein Trainer Unai Emery auf die Frage, ob Xhaka jemals wieder für Arsenal spielen werde: «Ich weiss es nicht.»

In den drei Spielen seit dem folgenschweren Vorfall hat der Schweizer Nationalspieler nicht mehr für seinen Club gespielt. Auch auf eigenen Wunsch. «Er sagte mir, dass er sich nicht gut genug fühle, um zu spielen», erklärte Emery am Freitag. Deshalb wird Xhaka auch fehlen, wenn Arsenal am Samstag in der Premier League bei Leicester City antritt.

Nach diesem Match folgt die Nationalmannschaftspause. Xhaka reist nach Zürich, wo sich das Team ab Montag auf das Georgien-Spiel vom Freitag vorbereitet. Danach gehts zum abschliessenden Gruppenmatch nach Gibraltar. Wenn alles normal läuft, wird sich die Schweiz für die Euro 2020 qualifizieren. Und vielleicht ist bald darauf auch klar, wie es mit Xhaka im Club weitergeht. Emery sagt: «Ich muss mich auf die Spieler fokussieren, die mir zur Verfügung stehen. Nach der Nationalmannschaftspause werde ich dann wieder mit Xhaka reden.»

Es war ein gefundenes Fressen für die dauerkritischen Experten in England als Granit Xhaka bei seiner Auswechslung gegen Crystal Palace (2:2) ausgepfiffen wurde.
Es war ein gefundenes Fressen für die dauerkritischen Experten in England als Granit Xhaka bei seiner Auswechslung gegen Crystal Palace (2:2) ausgepfiffen wurde.
Paul Terry/Zuma Sports Wire/freshfocus
Auch Haris Seferovic kennt das Gefühl von Anhängern zermürbt zu werden. Pfiffe gegen den Nationalstürmer trübten die über die Barrage geschaffte erfolgte WM-Qualifikation für Russland 2018.
Auch Haris Seferovic kennt das Gefühl von Anhängern zermürbt zu werden. Pfiffe gegen den Nationalstürmer trübten die über die Barrage geschaffte erfolgte WM-Qualifikation für Russland 2018.
Pius Koller/freshfocus
Seferovic wurde am 12. November 2017 im Barrage-Rückspiel gegen Nordirland (0:0) von den heimischen Zuschauern Schmähungen ausgesetzt und musste von Valon Behrami und Nationalcoach Petkovic getröstet werden.
Seferovic wurde am 12. November 2017 im Barrage-Rückspiel gegen Nordirland (0:0) von den heimischen Zuschauern Schmähungen ausgesetzt und musste von Valon Behrami und Nationalcoach Petkovic getröstet werden.
Urs Lindt/freshfocus
Er kämpfte weiter und ist hinter Xherdan Shaqiri (22 Tore) der zweitbeste Torjäger der Schweiz. Die Versöhnung: Im Herbst 2019 wurde er in einer Publikumswahl zum «Spieler des Jahres» in der Schweiz gewählt.
Er kämpfte weiter und ist hinter Xherdan Shaqiri (22 Tore) der zweitbeste Torjäger der Schweiz. Die Versöhnung: Im Herbst 2019 wurde er in einer Publikumswahl zum «Spieler des Jahres» in der Schweiz gewählt.
Auch bei Alex Frei waren es Pfiffe und Buhrufe, die den Schweizer Rekordtorschützen (84 Länderspiele/42 Tore) im Oktober 2010 nach gewonnenem Qualifikationsspiel gegen Wales zum Rücktritt bewogen.«Das war ein Hammerschlag. Die Stimmung in der Kabine war danach gar nicht, wie sie nach einem 4:1 sein sollte», erklärte Streller danach im Interview.
Auch bei Alex Frei waren es Pfiffe und Buhrufe, die den Schweizer Rekordtorschützen (84 Länderspiele/42 Tore) im Oktober 2010 nach gewonnenem Qualifikationsspiel gegen Wales zum Rücktritt bewogen.«Das war ein Hammerschlag. Die Stimmung in der Kabine war danach gar nicht, wie sie nach einem 4:1 sein sollte», erklärte Streller danach im Interview.
Keystone
Marco Streller wurde am 30. Mai 2008 von den Zuschauern in St. Gallen Streller beim Länderspiel gegen Liechtenstein ausgepfiffen.
Marco Streller wurde am 30. Mai 2008 von den Zuschauern in St. Gallen Streller beim Länderspiel gegen Liechtenstein ausgepfiffen.
Andy Mueller/freshfocus
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