«Habe immer mehr Träume, als dir die Realität zerstören kann»

Vom Automechanikerlehrling im Wallis zum Bundesligatrainer in Mainz: Martin Schmidt spricht über seinen spektakulären Aufstieg und seine interessante Biografie. Und er erklärt, warum es ihm trotz allem Trubel gelingt, ein normales Leben zu führen.

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Welchen Titel würde ein Buch über Ihr Leben haben?
Martin Schmidt: (überlegt sehr lange) Da gibt es gute Schlag­worte. Ich übertrieb immer alles ein bisschen, vielleicht würde also «Ein Leben am Limit» passen.

Tönt nicht schlecht.
Ja, ich fuhr viele Mountainbike- und Skirennen, bestritt Volksabfahrten, war ein Tempofreak und stets ein wenig verrückt. Einmal brach ich mir bei einer Abfahrt zwei Halswirbelfortsätze, wurde mit dem Helikopter ins Spital gebracht und hatte wochenlang Lähmungserscheinung. Es gab auch mal einen schweren Bandscheibenvorfall nach einem missglückten Salto auf den Skiern, und als Fussballer, Skifahrer oder Mountainbiker riss mir siebenmal das Kreuzband. In einem Knie ist mittlerweile Metall drin.

Also eher: «Über dem Limit»!
Vielleicht. (lacht) Noch besser würde mir dieser gefallen: «Habe immer mehr Träume, als dir die Realität zerstören kann.» Das ist mein Motto, nicht unterkriegen lassen, immer weiter, es kommt gut, wenn man daran glaubt und mit Leidenschaft arbeitet.

Den Traum, Bundesligatrainer zu sein, haben viele andere auch . . .
(ruft dazwischen) . . . das ist ja genau der Punkt! Diesen Traum hatte ich gar nie. Ich setzte mir immer Handlungs- und Prozessziele. Ich wollte, als ich vor etwa zwölf, dreizehn Jahren meine Trainerausbildung begann, stets der beste Trainer sein, der ich sein kann. Vorher hatte ich der beste Automechaniker sein wollen, der ich sein kann. Ich wollte irgendwann als Profitrainer ar­beiten, das schaffte ich in der U-21 beim FC Thun. Das war grossartig. Dann durfte ich ins Ausland, in den Nachwuchs zu Mainz 05, das hätte ich vorher nie für möglich gehalten.

Was ist denn der grösste Unterschied zwischen der Arbeit als Bundesligatrainer und jener als Nachwuchscoach Thuns?
Die Trainingsarbeit ist ähnlich geblieben, das ganze Drumherum ist halt gewaltig. Der Druck ist natürlich deutlich grösser, die Öffentlichkeitsarbeit ist ungleich viel­fältiger, das ist beeindruckend. Früher war vielleicht ein Journalist dabei, heute sind es mindestens dreissig nach einer Partie.

Erledigen Sie diese intensive Pressearbeit gerne?
Ja, ich bin ein kommunikativer Typ, die Medienarbeit ist ein wichtiges Instrument dabei, Dinge anzusprechen und zu steuern, zu provozieren oder zu loben. Das geht direkt nach einem Spiel los, da bestreite ich einen fast zweistündigen Interviewmarathon, von Kamera zu Kamera, da muss ich extrem fokussiert sein, weil jedes Zitat hohe Wellen schlagen kann. Es ist nicht immer einfach, mit diesem Hype in der Bundes­liga umzugehen.

Können Sie ein Beispiel geben?
Als wir im Oktober nach schwächeren Resultaten gegen starke Gegner in der Tabelle abrutschten, riefen die Medien den Abstiegskampf für Mainz aus und hinterfragten alles. Jetzt haben wir fünfmal nicht verloren, nun wollen die gleichen Leute uns schon fast in die Champions League schreiben. Da muss man Einfluss nehmen und ihnen auch mal sagen, dass sie den Ball flach halten sollen (schmunzelt).

Als Sie hier im Februar anfingen, erklärten Sie, der normalste Bundesligatrainer sein zu wollen. Ist Ihnen das gelungen?
Wenn ich ein Brot hole am Morgen, werde ich heute sicher mehr angeschaut oder angesprochen. Ich möchte ein normaler Mensch bleiben, auch in der Blase Bundesliga, die teilweise ein Haifischbecken ist. Ich wohne noch mitten in der Altstadt in einer kleinen Wohnung, fahre keinen Sportwagen, sondern weiter meinen Opel, kleide mich nicht anders, habe die gleichen Kollegen, gehe in die Cafés die Zeitungen lesen und mit dem Zug in die Schweiz. Das will ich mir alles nicht nehmen lassen.

Ist es denn schwierig, weiter ein normales Leben zu führen?
Ja, das ist eine Herausforderung. Bundesligatrainer werden ist das eine, Bundesligatrainer sein das andere. Die Leute möchten ein Autogramm, überall wird man erkannt, selbst in der Schweiz. Ich will zu allen freundlich sein. Und vor allem im Wallis ist der Hype gross. Die Menschen sind enorm stolz, hat es einer von ihnen als Trainer in die Bundesliga geschafft. Aber eigentlich kann ich auch dort der Martin sein, wie ich es sein möchte.

Hatten Sie schon als Kind diesen Drang, vorauszugehen und Dinge zu riskieren?
Ich war immer extrem kommunikativ und in der Gruppe gern die Führergeiss. Als Amateurfussballer war ich der Organisator von Teamevents, solche Dinge liegen mir. Und im Beruf liebte ich immer die Gefahr, das Tempo und Adrenalin. Als ich die Lehre als Automechaniker beendete, wollte ich unbedingt ins Racing rein, war vier Jahre bei Tuning­firmen und im Rennsport in der DTM sowie in der Tourenwagenmeisterschaft angestellt.

Mit 24 Jahren machten Sie sich dann bereits selbstständig . . .
. . . auch das war mutig und extravagant, weil ich einfach in die Bank lief und sagte, dass ich einen Kredit brauche. Offensichtlich konnte ich die Leute dort mit meinem Konzept und meiner Begeisterung überzeugen, diese Tuningwerkstatt hatte ich zehn Jahre im Wallis. Mit 26 nahm ich eine halbe Million auf, um eine Garage zu kaufen, das war rückblickend gesehen schon sehr riskant. Aber es zahlte sich aus, dieser Unternehmergeist ist in mir drin. 2004 kam ein Geschäft für Team- und Berufsbekleidung dazu, das heute zwei Schwestern von mir führen. Ich bin nur noch als grosser Bruder still im Hintergrund.

Dachten Sie in all den Jahren zwischen 20 und 30, in denen Sie noch nicht als Trainer arbeiteten, daran, einmal eine Karriere als Fussballlehrer anzustreben?
Nein, das war weit weg. 2001 wurde ich in Raron gefragt, ob ich Assistent werden wolle. Und weil ich sowieso die ganze Zeit auf dem Fussballplatz war, sagte ich zu. In diesen Jahren als Assistent spürte ich, dass es noch cool wäre, mit Menschen im Fussball zu arbeiten. Es sind so viele Aspekte, die man berücksichtigen muss, um als Trainer erfolgreich zu sein. Um nur ein Beispiel zu nennen: Mir ist die Physis sehr wichtig, das Tempo halt auch wieder, daran arbeite ich ständig. Heute sind wir das laufstärkste und mit das schnellste Team der Bundesliga, das war ein Ziel von uns.

Aber vor zehn Jahren dachten Sie kaum an die Bundesliga.
Natürlich nicht, vor zehn Jahren war ich Trainer in Raron. 2004 absolvierte ich das Kinderfussballdiplom, dann ging es los mit all den Kursen in der Schweiz, 2009 hatte ich dann das A-Diplom, darauf war ich stolz, weil ich niemals erwartet hatte, so etwas zu erreichen. In der Zeit durfte ich zum FC Thun, das war ein grosser Schritt, dort förderte mich Nachwuchschef Beni von Gunten. 2011 kam das SFV-Instruktorendiplom, 2013 die Uefa-Pro-Lizenz, es ging Schlag auf Schlag.

Es gibt ein spannendes Zitat von Ihnen: «Vorbereitung trifft Ge­legenheit.» Wie sehr ist so eine Entwicklung aber tatsächlich ­beeinflussbar? Ist es nicht auch Zufall, ob und wann man auf Menschen trifft, die das Talent in einem erkennen und es fördern?
In der ersten Phase meiner Trainerkarriere war vieles Zufall. Aber die Sozialkompetenz ist gerade in tieferen Ligen und im Nachwuchsbereich sehr wichtig. Und in Raron sah der damalige Präsident viel Gutes in mir, in Thun war es Beni von Gunten, und wenn das passiert, muss man bereit sein für die neue Aufgabe. Als ich mit dem FC Thun ein bedeutendes Nachwuchsturnier in Deutschland gewann, konnte ich Thomas Tuchel von mir überzeugen. Es war Zufall, spielten wir am gleichen Turnier wie der FSV Mainz 05, wo Tuchel Nachwuchstrainer war.

Aber?
Ich bildete mich ständig weiter, besuchte Trainer- und Führungskurse, beispielsweise bei Swiss Olympic, und nutzte die Chancen, die sich mir boten. Weil ich gut darauf vorbereitet war. Als mich Tuchel später erstmals als Spielbeobachter in der Bundesliga einsetzte, musste ich eine tipptoppe Analyse Dortmunds ab­liefern, sonst hätte er mich nicht mehr gefragt. Diese Aussage mit der Vorbereitung trifft übrigens auf viele Bereiche im Leben zu. Wenn man immer alles gibt, hat man ein gutes Gefühl, wenn sich eine Möglichkeit bietet, etwas Neues zu erleben. Man muss mit Leidenschaft dabei sein und bereit sein, auf Dinge zu verzichten. Ich begann als Trainer ja bei null.

Die Geschichte, wie Sie der heutige Dortmund-Trainer Tuchel an einem Turnier in der Nähe Stuttgarts entdeckte, ist legendär. Aber was genau imponierte ihm so an Ihrer Arbeit mit Thun?
Ich denke, ihm gefiel zuerst mal unsere Spielweise. Wir griffen hoch an, waren mutig und ag­gressiv. Wir traten mit einer sehr jungen Mannschaft an, Andreas Wittwer war zum Beispiel dabei, schlugen Red Bull Salzburg, Stuttgart, Benfica Lissabon, erhielten bis zum Final kein Gegentor. Dort trafen wir auf Mainz 05 und gewannen erneut. Das war das eine. Tuchel fiel aber hauptsächlich meine Sozialkompetenz und meine Leidenschaft auf, wie er mir später sagte.

Warum?
Da wir nur mit einem Masseur und einem Betreuer angereist waren, musste ich vieles allein er­ledigen, die Tapes für die Spieler machen etwa, ich rannte mit Eis aufs Feld während der Partien, wenn einer angeschlagen war, coachte und dirigierte und lag nach den Siegen zuoberst auf dem Haufen, wenn wir uns freuten. Ich lebte und litt stark mit. Einen ­Monat später wurde Tuchel hier in Mainz Cheftrainer und wollte mich als Assistenten und U-23-Trainer holen. Das war ideal, weil ich mich so weiterentwickeln konnte. Jetzt fällt mir übrigens gerade der vielleicht passende Titel für das Buch über mich ein: «Der Mann der kleinen Schritte». Diese Einstellung wurde mir auch in meinem Elternhaus mitgegeben.

Sie haben sechs Geschwister. Sind Ihre Brüder und Schwestern auch so initiativ?
Sie leben alle im Wallis, sind verheiratet und haben Familie. Ich bin ledig und vielleicht auch sonst leicht anders, wobei meine fünf Schwestern und mein Bruder teilweise auch extrovertiert und sehr kommunikativ sind. Früher hatte ich starkes Fernweh, das Wallis war mir immer zu eng, nicht vom Tal her, aber von den Gedanken. Ich wollte nach Thun, dann nach Deutschland, zuvor als Automechaniker hatte es mich gereizt, in der DTM zu arbeiten. Als ich am 1. Februar 1991 eine Tuningfirma gründete, sagten mir alle im Wallis, ich würde spinnen. «Gross denken» würde auch passen beim Buchtitel, finde ich, irgendwie im Zusammenhang mit den kleinen Schritten.

Vermissen Sie heute das Wallis?
Ich habe immer noch grosses Heimweh, denn ich erlebte eine wunderschöne Kindheit im ­Wallis. Mit der Familie sömmerte ich von 1971 bis 1987 jeden Sommer rund drei Monate Grossvaters Kühe auf der Belalp oben. Auch während der Lehre verbrachte ich die Nächte dort und ging am Morgen wieder ins Tal. Auf der Alp hat man viel Zeit, nachzu­denken und Pläne zu schmieden.

Gab es in Ihrem Werdegang, neben von den vielen Verletzungen, weitere Rückschläge?
Ich hätte gerne Automobilingenieur studiert, das klappte leider nicht, obwohl ich 2001 ein paar Tage am Tech in Biel reinschnupperte. Dieser Weg blieb mir verwehrt, die Hürden, mit 33 Jahren zu studieren, waren recht gross.

Beinahe so gross, wie in fünfzehn Jahren vom Raron-Assistenten zum Bundesliga-Cheftrainer zu werden. Haben Sie Zeit, diesen unfassbaren Aufstieg zu begreifen?
Ich darf mir nicht zu stark über­legen, wie unglaublich das alles ist. Es ist eine unwirkliche Geschichte. Als Bub träumte ich eher davon, Bauer oder Lehrer zu werden. Fussball war bei uns zu Hause nicht besonders wichtig. Wenn mich Kumpels aus der Jugendzeit hier besuchen, sagen sie mir: «Martin, das gibts doch gar nicht, jetzt stehst du da unten, vor dir spielen Ribéry und Robben, und du gibst am Ende Pep Guardiola die Hand.» Das beschreibt diese unglaubliche Geschichte wohl am besten.

Was bedeuten Ihnen solche Momente?
Ich bin wie in einem Film während eines Bundesligaspiels. Aber als ich Guardiola zum Sieg gratulierte und er mir zu unserer guten Leistung und wir uns noch umarmten, lief ich weg und dachte: Wo bin ich gelandet? Wenn ich Zusammenfassungen unserer Partien am TV betrachte, denke ich manchmal: Was mache ich denn da? Es ist wie ein Märchen. Es waren viele Investitionen ins Ungewisse dabei auf meinem Weg hierher. Aber das macht das Leben auch so spannend. «Der Glaube macht alles wahr!», das wäre wohl der richtige Buchtitel.

(Berner Zeitung)

Erstellt: 10.12.2015, 12:31 Uhr

Autorennfahrer und Unternehmer, Katholik und Lebemann

Martin Schmidt reitet mit Mainz auf einer Erfolgswelle. Nach dem 3:1-Sieg am Samstag in Hamburg liegt sein Team auf Rang 7, drei Punkte hinter einem Champions-League-Platz. Beim Besuch in Mainz letzte Woche stellt man sofort fest, dass Schmidt ein kumpelhafter Chef ist. Mit seinen langen Haaren und dem Bart sieht der 48-Jährige wie ein Rocker aus. Während des Trainings greift er oft ein, aber nicht belehrend, sondern antreibend, er sucht die Nähe zu den Spielern, lacht mit ihnen, nimmt sie in den Arm.

Später, beim Wochengespräch mit den lokalen Medien, gibt sich der Trainer jovial. Er redet viel und schnell, geht auf die Journalisten ein – und nimmt sie in die Pflicht. «Schreibt mir ja nichts von der Europa League», sagt er lachend, «lasst die Hamburger nur weiter davon reden. Wir bleiben bescheiden.»

Der Walliser spricht im Interview über seinen spektakulären Aufstieg vom Automechanikerlehrling zum Bundesligatrainer. Schmidt arbeitete als Mechaniker im Rennsport, gründete mit 24 Jahren eine Tuningwerkstatt, mit 26 eine Garage, später eine Bekleidungsfirma. Er ist ein Macher, voller Energie, mit vielen Interessen und Ideen.

Als Fussballer (rechter Flügel und Verteidiger) stieg Schmidt mit Naters von der 3.?Liga bis in die NLB auf, sieben Kreuzbandrisse warfen ihn aber immer wieder zurück. Er bestritt Autorennen, war Mountainbiker und Skiabfahrer und lotete stets seine Grenzen aus.

Ins Trainergeschäft stieg er 2001 bei Raron als Assistent, 2008 wechselte er zum FC Thun in den Nachwuchs, 2010 zu Mainz, wo er die U-23-Auswahl trainierte und Assistent des Bundesligateams war.

Im Februar 2015 wurde er als Cheftrainer installiert. Er bildete sich immer weiter, liess sich von verschiedenen Trainern inspirieren, von Christian Gross etwa bezüglich Disziplin, von José Mourinho bezüglich Taktik und von Thomas Tuchel bezüglich Trainingslehre.

Der heutige Dortmund-Coach Tuchel holte Schmidt nach Mainz und förderte ihn. Der gläubige Katholik Schmidt gilt als Lebemann. Seine Freundin ist 26 Jahre alt und arbeitet als Model.

Seit Schmidt 2008 seinen ersten Trainerprofivertrag in Thun unterschrieb, trinkt er nur sehr selten Alkohol. «Vorher war ich ein typischer Walliser», sagt er lachend. «Aber als Nachwuchstrainer hatte ich eine Vorbildfunktion auszuüben.»

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