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Gilles Yapi: «Ich kann mich beim FCB ausleben»

Am Dienstag (20.15 Uhr) empfängt der FC Basel den FC Zürich. Gilles Yapi, der in der Sommerpause von YB zum Meister wechselte, spricht über seine letzten Monate bei den Bernern und die neue Herausforderung in Basel.

Er ist die neue Nummer 10 beim FC Basel. Gilles Yapi, 1,71 Meter gross, ein Leichtgewicht wie kein anderer in Rot-Blau. Er ersetzt im zentralen Mittelfeld die abgewanderten Antonio da Silva und Marcos Gelabert. «Yapi spielt schnörkellos, das gefällt mir», sagt sein Trainer Thorsten Fink über den Zuzug von den Young Boys.

Der 28-jährige Yapi begann seine Karriere in Abidjan, wechselte 2001 nach Belgien zum KSK Beveren und drei Jahre später nach Nantes in die französische Ligue 1. Ab 2006 stand der zweifache Familienvater aus der Elfenbeinküste bei YB auf der Gehaltsliste. Dort entwickelte er sich zum absoluten Führungsspieler, ruhig zwar, aber mit viel Klasse und der Gabe, «tödliche» Pässe schlagen zu können. Auch in der Nationalmannschaft hinterliess Yapi seine Spuren: Bisher kommt er auf 38 Länderspiele und eine WM-Teilnahme 2006 in Deutschland. Als der FCB im Januar bei YB sein Interesse am Herzstück der Berner Mannschaft deponierte und Yapi Mitte Februar dann auch tatsächlich unterschrieb, fiel der Mittelfeldakteur bei Trainer Vladimir Petkovic in Ungnade. Vom Stammspieler wurde er zum Bankdrücker, auch aufgrund von Verletzungen, die ihm den Rhythmus stahlen. Im Meisterschaftsfinal am 16. Mai stand er nicht einmal im Aufgebot der Berner. In Basel soll Yapi zur «Säule und nicht zum Mitläufer» (Fink) gedeihen. Yapi ist einer mit hohen Zielen: Meisterschaft, Cupsieg und das Erreichen der Champions-League-Gruppenphase dürften möglich sein, glaubt der 63-Kilo-Mann. Sich selbst beschreibt er aber als bescheiden: «Ich bin einer, der nicht viel Lärm macht.»

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