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Giftpfeile gegen Gross

Stuttgarts Sportchef Fredi Bobic lässt keine Gelegenheit aus, um gegen den geschassten Trainer Christian Gross nachzutreten. Dafür steht Philipp Degen vor der Rückkehr ins VfB-Team.

Christian Gross unter Beschuss: Fredi Bobic lässt kein gutes Haar an ihm.
Christian Gross unter Beschuss: Fredi Bobic lässt kein gutes Haar an ihm.
Keystone

Bobic, der seinen Posten erst antrat, als Gross bereits Coach beim VfB war, wirft dem Schweizer vor, er habe nichts gegen die Gruppenbildung innerhalb der Mannschaft getan. Zusammen mit Gross' Nachfolger Jens Keller habe er selbst deshalb den Teamgeist wiederbeleben müssen, so Bobic gegenüber «Bild». «Wir haben dafür viele Gespräche geführt – mit der gesamten Mannschaft, aber auch Einzelgespräche. Du musst jeden Spieler anders ansprechen, bei jedem einen anderen Ton treffen.»

Die jüngsten Resultate, zuletzt fegte der VfB Stuttgart den SV Werder Bremen mit 6:0 vom Platz, geben Bobic Recht. Ob er mit dem einstigen Trainerassistenten Keller den richtigen Mann zum Chef ernannt hat, wird aber erst die mittelfristige Zukunft zeigen. Auch Gross und dessen Vorgänger Markus Babbel übernahmen den Klub im Tabellenkeller und führten ihn in den Europacup, gleichwohl scheiterten sie in der folgenden Spielzeit an der fast schon notorischen Fussball-Herbstdepression der Stuttgarter.

Lichtblick für Degen

Etwas Licht am Ende des Tunnels gibt es für den früheren FCB-Profi Philipp Degen. Der Neuzugang aus Liverpool, der wegen des Pfeifferschen Drüsenfiebers seit August keine Bundesligapertie mehr bestritten hat, kam in dieser Woche in einem Testspiel der zweiten Mannschaft zum Einsatz und bestand den Belastungstest. Der 32-fache Schweizer Internationale könnte bald schon in den Kader der ersten Equipe rücken. «Wir haben wieder Alternativen», freut sich Trainer Keller.

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