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Geteilte Sorge

Am Sonntag gastiert der FC Thun in Luzern. Beide Trainer müssen dabei auf ihre besten Stürmer verzichten. Aber nicht nur.

Luzerns Trainer Gerardo Seoane beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und FC Luzern
Luzerns Trainer Gerardo Seoane beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und FC Luzern
Melanie Duchene, Keystone

Thun-Trainer Marc Schneider hat ein Problem: Ohne den verletzten Dejan Sorgic verfügt er mit Nicolas Hunziker nur noch über einen fitten Stürmer. Doch der junge Basler vermochte bisher nicht zu überzeugen.

Luzern-Trainer Gerardo Seoane hat ein Problem: Am Sonntag im Heimspiel gegen den FC Thun muss er auf die gesperrten Angreifer Tomi Juric und Shkelqim Demhasaj verzichten, seine beiden einzigen Stürmer. Ihm fehlt auch Captain Claudio Lustenberger, der routinierte linke Verteidiger ist ebenfalls gesperrt. Dafür muss Schneider auf den routinierten rechten Verteidiger Stefan Glarner verzichten. Zwei Teams, zwei Trainer, eine Sorge.

Seoane, der seit Anfang Jahr im Amt ist und nach seinen ersten drei Partien als Cheftrainer in der Super League respektable sieben Punkte vorweisen kann, dürfte mit einer Systemumstellung auf die Ausfälle reagieren. Selbiges tat Marc Schneider am vergangenen Sonntag, als er bei der 1:3-Niederlage in Bern im 3-1-4-2-System die Flügel Marvin ­Spielmann und Matteo Tosetti zuvorderst nominierte.

Diese Formation allerdings hat einen grossen Nachteil: Tosetti, der ­beste Vorlagengeber der Super League, wird seiner grössten Stärke, des Flankens, beraubt. Deshalb dürfte Schneider in Luzern wieder mit zwei Flügeln agieren. «Der Zustand des Teams ist gut. Trotz der Verletzten haben wir einen gesunden Konkurrenzkampf», sagt Schneider.

In den zwei Duellen mit Luzern holte Thun in dieser Saison vier Punkte, da hiess der Trainer allerdings noch Markus Babbel. «Luzern steht in der Defensive nun besser», sagt Schneider. Es macht die Lösung seines Offensivproblems nicht einfacher.

(dwu)

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