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Gerndt: «Der Trainer hat richtig entschieden»

75 Minuten sitzt Alexander Gerndt auf der Bank, dann sorgt er mit einem Doppelpack für den Sieg der Young Boys. «Mein Gefühl ist nun sicher besser», sagt der Schwede nach seinen ersten beiden Saisontoren.

Alexander Gerndt hatte nach seinen beiden Toren gegen St. Gallen guten Grund zum Lachen.
Alexander Gerndt hatte nach seinen beiden Toren gegen St. Gallen guten Grund zum Lachen.
Keystone

Die Young Boys haben sich in St. Gallen lange Zeit sehr schwergetan. Wie haben Sie das erlebt?

Alexander Gerndt: St. Gallen hat super gespielt. Nach der Roten Karte gegen Toko haben wir aber besser in die Partie gefunden, und ich habe schliesslich zwei Tore gemacht, das ist toll.

Es handelt sich um Ihre ersten beiden Treffer in dieser Saison. Ist es eine grosse Erleichterung für Sie?

Nach meiner Verletzung Anfang Saison kämpfte ich mich zurück, doch dann verletzte ich mich zu Beginn der Rückrunde wieder. Das war nicht einfach. Gegen GC und Lugano habe ich überdies nicht gut gespielt, das haben alle gesehen. Nach den beiden Toren ist mein Gefühl nun sicher besser.

War es ein Ansporn, beorderte Sie Trainer Adi Hütter zunächst auf die Bank?

Jeder Spieler will doch von Anfang an spielen, das ist klar. Vielleicht war es gut für mich, musste ich zuerst auf der Bank Platz ­nehmen, zudem hat der Trainer ja richtig entschieden. Draussen sagte Thorsten Schick zu mir: «Wir kommen rein, und ich mache in der 87. Minute ein Assist für dich.» Nun legte er mir den Ball halt zwei Minuten früher auf (lacht).

Im Fokus: St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer überraschte mit seiner Startaufstellung.
Im Fokus: St. Gallens Trainer Joe Zinnbauer überraschte mit seiner Startaufstellung.
Keystone
Prominent besetzte Ersatzbank: Die St. Galler Tranquillo Barnetta (links) und Goalie Daniel Lopar mussten auf der Bank Platz nehmen.
Prominent besetzte Ersatzbank: Die St. Galler Tranquillo Barnetta (links) und Goalie Daniel Lopar mussten auf der Bank Platz nehmen.
Keystone
Goldenes Händchen: Die Joker von YB-Cheftrainer Adi Hütter stachen.
Goldenes Händchen: Die Joker von YB-Cheftrainer Adi Hütter stachen.
Keystone
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Impressionen vom Match gegen St. Gallen.

Spüren Sie mehr Druck, seit Guillaume Hoarau verletzt ist?

Guillaume ist sicher ein wichtiger Spieler für uns. Aber wir hatten in diesem Jahr schon viele Verletzte, da ist es normal, müssen andere in einer solchen Phase mehr Verantwortung übernehmen.

Sie kennen sich mit Hoaraus Situation bestens aus, wurden selbst immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Wie geht ein Spieler damit um?

Du möchtest jeden Tag bei der Mannschaft sein, doch stattdessen musst du allein arbeiten. Das ist mental sehr schwierig, genau in einer solchen Situation brauchst du die Unterstützung der Teamkollegen, der Familie und der Physiotherapeuten.

YB liegt elf Zähler vor Sion, Basel ist Meister. Die letzten sechs Runden werden langweilig . . .

. . . Nein, wir haben noch sechs Spiele, und unser Ziel ist, alle zu gewinnen.

Wie werden Sie eigentlich Ihr Doppelpack feiern?

Ich werde einen schönen Abend mit meiner Familie verbringen. Vielleicht gehe ich noch mit den Kindern auf den Spielplatz, mal schauen (lacht).

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