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Gegen diese Rotsünder ist Fernandes heilig

Gelson Fernandes durfte im Cuphalbfinal gegen Schalke nur 33 Sekunden mittun. Diese fünf Spieler standen noch kürzer auf dem Rasen.

Fernandes sieht nach 33 Sekunden Rot. (Video: beln Sport)

Eintracht Frankfurt steht im deutschen Cupfinal, und der einzige Schweizer, der hätte zum Einsatz kommen können, wird definitiv nicht dabei sein. Gelson Fernandes ist aber nicht etwa verletzt und verpasst das Endspiel am 19. Mai im Berliner Olympiastadion. Nein, der 31-Jährige sah im Halbfinal, den die Eintracht 1:0 auf Schalke gewann, die Rote Karte und ist damit für den Final gesperrt.

Fernandes’ Arbeitstag in Gelsenkirchen dauerte gerade mal 33 Sekunden. Der Mittelfeldspieler brachte den Schalker Leon Goretzka zu Fall und sah zuerst Gelb. Nach der Videokonsultation zeigte Schiedsrichter Robert Hartmann aber Rot. Das war zwar ein veritabler Kurzeinsatz, andere haben das aber noch um einiges schneller geschafft als der Schweizer Nationalspieler.

Sturz, Ellbogen ins Gesicht

Es war die zweite Ballberührung von Zé Carlos in Reihen von Cruzeiro Belo Horizonte – die erste war der Anstoss gewesen. Nach zwölf Sekunden im Spiel gegen Atlético Mineiro wurde er von hinten attackiert. Carlos kam ins Straucheln und traf seinen Gegner wohl unabsichtlich mit dem Ellbogen im Gesicht. Rot.

(Video: Youtube/sge1Andy)

Notbremse nach zehn Sekunden

Der Keeper Preston Edwards von Ebbsfleet United konnte sich bei einem seiner Mitspieler für den Kurzeinsatz bedanken. Nach einem suboptimalen Rückpass eines Verteidigers musste Edwards eingreifen, kam gegen den Farnborough-Gegenspieler aber zu spät, mähte diesen um und musste wegen dieser Notbremse nach zehn Sekunden vom Platz.

(Video: Youtube/ Tor Ben)

Klappe nicht gehalten

Der Amateurfussballer Lee Todd kam auf den Platz und lief am Schiedsrichter vorbei, als dieser gerade das Spiel mit voller Lautstärke anpfiff. Die Reaktion des Walisers: «F*** me, that was loud!» Für das F-Wort durfte Todd nach nur zwei Sekunden unter die Dusche.

Zwei Sünder ohne Einsatzzeit

Man glaubt es kaum, aber es gibt wirklich zwei Beispiele dafür, dass ein Spieler ohne eine einzige Sekunde Einsatzzeit vom Platz musste. Als Erstes gelang dieses Kunststück Walter Boyd. Als der Jamaikaner in der Saison 1999/00 für Swansea spielte, sollte er gegen Darlington nach 88 Minuten zum Einsatz kommen. Er wollte sich in die Freistossmauer einreihen, als er von einem Gegner angerempelt wurde. Boyd hatte seine Nerven nicht im Griff und revanchierte sich. Noch bevor der Schiedsrichter den Freistoss und das Spiel freigegeben hatte, stellte er den Sünder vom Platz, nach 0 Spielsekunden.

Ähnlich dumm stellte sich Keith Gillespie an. Der Nordire von Sheffield United stand nach seiner Einwechslung zwar bereits zwölf Sekunden auf dem Platz, angepfiffen war aber noch nicht. Da rammte Gillespie einem Gegenspieler den Ellbogen ins Gesicht, Rot!

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