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Garcias coole Geschichte

YB-Trainer Gerardo Seoane rotiert in Biel. Der neue linke Verteidiger Ulisses Garcia weiss beim 3:2 nach Verlängerung die Chance zu nutzen.

Ulisses Garcia nutzte am Samstag die Plattform, die ihm Trainer Gerardo Seoane bot.
Ulisses Garcia nutzte am Samstag die Plattform, die ihm Trainer Gerardo Seoane bot.
Urs Flüeler/Keystone

Nach heissen 120 Minuten beim FC Biel gibt sich Ulisses Garcia cool. Als die Verlängerung angebrochen sei, erzählt er, habe er sich vorgenommen, nicht zu viele Kräfte zu verbrauchen. «Damit ich in den Schlussminuten noch einmal Vollgas geben kann.»

Ob es sich wirklich so zugetragen hat oder ob es nur eine schöne Ausschmückung der Ereignisse Garcias ist, wird man nie erfahren. Jedenfalls lief die 120. Minute, als der linke Verteidiger am Strafraum energisch am Gegner vorbeizog und von der Grundlinie aus butterweich und massgenau auf Guillaume Hoarau flankte, dem der viel umjubelte Siegtreffer gelang.

Es war die zweite grosse Aktion des Zugangs gewesen, mit der ersten hatte er in allerletzter Sekunde der regulären Spielzeit zum 2:2-Ausgleich getroffen – mit seinem ersten Tor für YB. «Diesen Moment werde ich nie mehr vergessen», sagt Garcia.

Der Zugang war einer von sieben Spielern, die gegenüber der Partie in Luzern in die Startelf rückten. Innenverteidiger Mohamed Camara gab sein Debüt im YB-Trikot. Vier Tage vor dem Playoff in der Champions League gegen Dinamo Zagreb beabsichtigte Gerardo Seoane, Kräfte zu schonen. Es gelang nicht, im Verlauf der Partie musste der Trainer die Schlüsselspieler Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani einwechseln.

Sie kamen am Ende auf 50 Minuten Spielzeit. «Das hatten wir anders geplant», sagt Loris Benito. Er vertrat im Abwehrzentrum Steve von Bergen, den Wadenprobleme plagen. Der Captain dürfte rechtzeitig fit werden, Benito am Mittwoch wieder auf die linke Seite rücken trotz Garcias Darbietung.

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