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«Fussballfans haben leider ein Imageproblem»

Der Oberländer Adrian Werren ist seit zirka 1986, als YB letztmals Meister wurde, Anhänger der Young Boys. Der ruhige, sozial eingestellte Betriebsdisponent ist 30 Jahre alt, lebt in Unterseen, ist Co-Präsident des Vereins «Fanarbeit Bern» sowie Vorstandsmitglied von «gäubschwarzsüchtig», dem Dachverband aller YB-Fanklubs.
Clemens Friedli ist 25 Jahre alt, geboren, aufgewachsen und wohnhaft in Burgdorf. Der ausgebildete Kaufmann war schon als kleiner Junge YB-Fan und besucht seit Jahren praktisch jedes Spiel. Mit seiner vernünftigen Art hat er sich in der Fanszene einen guten Ruf erworben. Friedli arbeitete lange in der Fanarbeit mit.
Seit 2005 ist Stefan Niedermaier CEO im Stade de Suisse. Der dynamische Thuner kommt mit seiner jovialen Art und seiner guter Arbeit auch in der YB-Fanszene bestens an. Der 47-jährige Thuner engagiert sich für die Anhänger und hat das zuvor schlechte Verhältnis zwischen Verein und Fans erheblich verbessert. fdr
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Peter Gilliéron, Sie haben kürzlich gesagt, Fangewalt sei Ihr grösstes Problem als SFV-Präsident.

Stefan Niedermaier, sind Fussballfans wirklich ein Problem?

Clemens Friedli, warum stehen die Fussballfans in der Kritik?

Adrian Werren, wie beurteilen Sie das als engagierter Fanvertreter?

Stefan Niedermaier, wie viel haben Sie 2008 an Fanbussen bezahlt?

Fordern Sie denn eine Legalisierung der Pyros?

Es scheint, als ob die Pyros der grosse Streitpunkt seien.

Inwieweit haben denn die Fanarbeiter die Szene im Griff?

Was gibt es für weitere Möglichkeiten bei der Problembewältigung? «Null Toleranz» ist ein beliebtes Stichwort. Und es könnte einen Fanpass wie in Italien geben, wo sich jeder Zuschauer registrieren lassen muss.

Aber Bussen für die Vereine. Könnte ein Klub nicht noch mehr Einfluss nehmen auf die Fans?