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Fussball-EM in der Rassismus-Hochburg

Die Ukraine hat als Co-Ausrichter der Euro 2012 längst nicht nur ein Problem mit der Fertigstellung ihrer Stadien. Die Fanszene im osteuropäischen Land ist bestimmt von Rassimus und Gewalt.

Die Euro 2008 in der Schweiz und Österreich war ein Fussballfest mit friedlichen Fans und grossartiger Stimmung. Die nächste Austragung der kontinentalen Titelkämpfe findet nun aber in einer Hooligan-Hochburg statt. Die deutsche Fanarbeiterin Susanne Franke hat eine Stadiontour durch die Ukraine absolviert und zeichnet ein vernichtendes Bild der dortigen Verhältnisse. «In jedem Stadion steht ein Block von gut zwanzig Hardcore-Nazis, oft mit entsprechenden Symbolen und Gesängen, ohne dass das jemanden stören würde», erklärt Franke in einem Interview mit der «Süddeutschen Zeitung». Auch die Polizei sehe dem unwürdigen Treiben meist tatenlos zu.

«Das war versuchter Mord»

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