Fifa gründet Taskforce für neue Wettbewerbe

Die Reform der Club-WM und eine weltweite Nations League lassen auf sich warten.

Gianni Infantino wirbt weiter für seine Pläne.

Gianni Infantino wirbt weiter für seine Pläne.

(Bild: AFP Alberto Pizzoli)

Die Entscheide über die von Fifa-Präsident Gianni Infantino angestrebte Reform der Club-Weltmeisterschaft und die Einführung einer neuen globalen Nations League sind vorerst vertagt. Eine Arbeitsgruppe soll sich in den kommenden Monaten den Diskussionen über die Zukunft der Wettbewerbe annehmen. Darauf einigte sich das Fifa-Council am Treffen in Ruandas Hauptstadt Kigali. «Die Taskforce soll den Beratungsprozess für eine überarbeitete Club-WM und eine weltweite Nations League unterstützen», erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino.

Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, konkrete Vorschläge für die Umsetzung der von Infantino angestrebten Reformen zu machen. Die Ergebnisse sollen beim nächsten Treffen des Fifa-Councils in Miami am 14./15. März 2019 vorgestellt werden. Unbekannte Geldgeber hatten mit ihrem versprochenen Investment in die Wettbewerbe in der Höhe von insgesamt 25 Milliarden US-Dollar für Wirbel gesorgt.

Infantino hatte für das Investment geworben, doch die Pläne stiessen auf Widerstand der Europäischen Fussball-Union und der European Club Association (ECA), die sich klar gegen voreilige Beschlüsse aussprachen.

Neuerungen beim Afrika-Cup

Einen Entscheid gab es hingegen bezüglich des Afrika-Cups, der ab 2023 im Sommer und mit 24 Teams stattfinden wird. Das Council stimmte einem entsprechenden Vorschlag des afrikanischen Verbandes zu. Bisher fand die Kontinentalmeisterschaft alle zwei Jahre im Januar und Februar statt, künftig soll der Wettbewerb in den Monaten Juni und Juli über die Bühne gehen.

sda

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