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Ferdy Kübler: «Wir waren andere Menschen»

Vor der 100. Tour de France erinnert sich der erste Schweizer Toursieger Ferdy Kübler an seinen Triumph im Jahre 1950.

1950: Ferdy Kübler, mit seinem Sohn im Arm, wird nach seinem Tour-de-Frace-Sieg in Zürich empfangen.
1950: Ferdy Kübler, mit seinem Sohn im Arm, wird nach seinem Tour-de-Frace-Sieg in Zürich empfangen.
Keystone

Es gibt Zahlen, die kommen schnell und exakt aus dem Mund von Ferdy Kübler, ohne dass er darüber nachdenken oder nach ihnen suchen müsste. 5:34 Mi­nuten etwa. So viel hat er dem Zwei- ten Stan Ockers im Zeitfahren von St. Etienne nach Lyon abgenommen, an der Tour de France 1950. Oder: 28 Fahrräder. So viele standen im Keller des Hotels in Mailand, aus dem sein Lieblingsvelo verschwand, mit dem er mehr gewonnen hat als mit jedem anderen. Oder 291 Kilometer; über diese Dis­tanz musste er sich während der Tour 1950 alleine ohne seine Teamkollegen auf der letzten Bergetappe kämpfen. Zahlen, die in Büchern und Statistiken stehen, aber erst eine richtige Bedeutung erhalten, wenn ein Zeitzeuge die Geschichte dahinter lebendig macht.

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