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FCZ: Schwieriger Spagat gegen Milan

«Es ist ein Unterschied zwischen dem, was man will und dem, was ein Gegner wie Milan zulässt.» FCZ-Trainer Bernard Challandes ist sich der Schwierigkeit der Aufgabe gegen Milan bewusst.

In der Favoritenrolle: Milans Trainer Ancelotti weiss, dass er mit seinen Stars den FCZ ausbooten muss.
In der Favoritenrolle: Milans Trainer Ancelotti weiss, dass er mit seinen Stars den FCZ ausbooten muss.
Keystone

Denn mindestens zwei Tore braucht sein Team gegen die Mailänder. «Aber wir dürfen zunächst vor allem kein Tor kassieren.»

Das späte Auswärtstor von Dusan Djuric in Mailand zum 1:3 hält die Flamme der Hoffnung auf den Coup, den Sieg gegen die AC Milan und die Qualifikation für die Uefa-Cup-Gruppenphase, lebendig. Trotzdem muss dem FCZ gegen den Favoriten aus Italien ein schwieriger Spagat gelingen. «Wir können nicht wie verrückt angreifen. Wenn wir Milan nur ein wenig Raum lassen, werden sie sofort gefährlich», sagte Challandes.

Er weiss, dass schon ein Mailänder Tor das Ende der Zürcher Hoffnungen bedeuten dürfte. Dann müssten dem FCZ nämlich drei Tore gelingen, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Wie schwer diese Aufgabe wäre, sah Challandes am vergangenen Sonntag am TV. «Im Derby gegen Inter hat Milan super verteidigt. In der ersten Halbzeit hatte Inter keine Torchance gehabt.»

Ancelotti: «Sieg gegen Zürich war Initialzündung»

Milans Coach Carlo Ancelotti sieht dem Rückspiel gelassen entgegen. «Wir haben einen Vorsprung. Aber wir haben vor der Aufgabe auch den nötigen Respekt. Denn das Resultat aus dem Hinspiel lässt noch immer eine Überraschung zu.» Er erwarte einen offensive FC Zürich, «weil das die Philosophie dieser Mannschaft ist. Sie spielt immer, um ein positives Resultat zu erzielen.»

Noch vor zwei Wochen vor dem Hinspiel wackelte Ancelottis Trainerstuhl bedrohlich. Jetzt, nach dem Erfolg gegen Zürich und vor allem nach drei Siegen in Folge in der Meisterschaft scheint sein Team geheilt. «Der Erfolg gegen Zürich war die Initialzündung. Dieses Spiel hat uns Sicherheit gegeben und die weiteren Erfolge erst möglich gemacht.»

Nach dem umkämpften Derbysieg vom Sonntag dürfte Ancelotti einigen Stammspielern eine Pause gönnen. Kaka, Pato, Gattuso, Maldini und Jankulovski sowie Torhüter Abbiati dürften zunächst nur auf der Bank sitzen. Der Schweizer Philippe Senderos ist noch immer verletzt, er hat die Reise nach Zürich nicht mitgemacht.

si/fal

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