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FC-Thun-Noten: Ganz wenig Licht im Dunkeln

Die Thuner sind beim 1:4 gegen St. Gallen hinten anfällig, vorne harmlos.

Thun-Goalie Guillaume Faivre muss den Ball viermal aus dem Netz holen.
Thun-Goalie Guillaume Faivre muss den Ball viermal aus dem Netz holen.
Claudio de Capitani / freshfocus

Guillaume Faivre, 3,5: Der Goalie erlebt einen bitteren Tag. Wird viermal bezwungen, ohne dass er sich auszeichnen kann.

Sven Joss, 2,5: Rückt für den kurzfristig verletzten Stefan Glarner in die Startelf. Lässt sich nach drei Minuten mit einem Steilpass übertölpeln, das 0:1 ist die Folge. Bleibt ein Unsicherheitsfaktor und verliert beim 0:3 das Duell mit Itten. Vorne will Joss nichts gelingen.

Nikki Havenaar, 3,0: Steht mal wieder in der Startaufstellung. Kann die fehlende Spielpraxis nicht verbergen, agiert wenig stilsicher. Lässt sich beim 1:4 von Torschütze Guillemenot austanzen.

Roy Gelmi, 3,0: Der Abwehrchef ist früh bemüht, ein Zeichen zu setzen, checkt Demirovic. Lässt sich dann doch erwischen, verliert beim 0:2 Babic aus den Augen. Gelmi ist nie ein Stabilisator.

Chris Kablan, 3,5: Der Linksverteidiger agiert vor dem 0:3 gegen Flankengeber Silvan Hefti zu passiv. Bereitet das 1:3 durch Salanovic vor. Das genügt, gegen St. Gallen die beste Thuner Abwehrkraft zu sein.

Kenan Fatkic, 3,5: Ist im 4-1-3-2-System als Absicherer vor der Abwehr vorgesehen. Hat einen lichten Moment, als er vor dem Ehrentreffer das Spiel herrlich verlagert. Ansonsten selten auf Höhe des Geschehens.

Nias Hefti, 3,5: Wirkt gegen seinen früheren Club mit Bruder Silvan besonders motiviert. Dribbelt und wirbelt im rechten Mittelfeld – der Ertrag bleibt aber gering.

Justin Roth, 4,5: Das Eigengewächs ist ein Lichtblick in der Krise. Im zentralen Mittelfeld mit seiner Ballsicherheit ein Aktivposten.

Basil Stillhart, 4,0: Ist im Zentrum gewohnt engagiert. Und hat immerhin das Selbstvertrauen, mehrmals den Abschluss zu suchen.

Simone Rapp, 3,5: Setzt den Plan von Trainer Marc Schneider um, geht immer wieder weite Wege in die Tiefe. Kommt pro Halbzeit je einmal einem Tor nahe. Ist aber wie schon fast die gesamte Vorrunde glücklos.

Saleh Chihadeh, 3,0: Beginnt nach seinem Tor in Sitten beschwingt, bleibt dann immer öfters hängen und ist keine Gefahr für St. Gallen.

Dennis Salanovic: 69. Minute für Chihadeh. Fügt sich gut ein: Dem letztjährigen Superjoker gelingt kurz vor Schluss sein erstes Saisontor.Ridge Munsy 77. Minute für Rapp.Hiran Ahmed 90. für Hefti.

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